Seniorin in Eichenau Opfer eines Trickbetrugs
Bei einem Anruftrick haben Unbekannte am Donnerstag in Eichenau rund 60.000 Euro erbeutet. Eine 73-jährige Frau legte auf Anweisung der Täter Geld und Schmuck vor ihre Haustür, wo die Wertsachen innerhalb von etwa drei Stunden abgeholt wurden. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise.
Vorgehen der Täter und Ermittlungsstand
Gegen 8.30 Uhr erhielt die Rentnerin einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er teilte ihr mit, dass in der Nachbarschaft Einbrüche verübt worden seien und dass in diesem Zusammenhang eine Liste mit Namen und Adressen aufgefunden worden sei, auf der auch die Adresse der 73-Jährigen verzeichnet gewesen sei. Um ihr Vermögen zu schützen, forderte der Anrufer die Frau auf, Geld und Schmuck in einer Aluschale vor die Haustüre zu legen. Die Aluschale sei notwendig, „um die Strahlung des Geldes messen zu können“, so die Täterangabe.
Innerhalb der folgenden drei Stunden holten die bislang unbekannten Täter die vor der Haustür hinterlegten Wertsachen unbemerkt ab. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt und bittet insbesondere Personen, die im Bereich der Allinger Straße Verdächtiges beobachtet haben, sich zu melden.
Polizei gibt Verhaltenstipps zum Schutz vor Anrufertrick
Die Ermittler erinnern an Verhaltensregeln, um nicht Opfer ähnlicher Betrugsmaschen zu werden: Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an; dies täten nur Betrüger. Ist Unsicherheit vorhanden, wählen Sie selbst die 110, aber nutzen Sie nicht die Rückruftaste. Rufen Sie angeblich betroffene Angehörige unter der Ihnen bekannten Nummer zurück und sprechen Sie am Telefon nicht über persönliche oder finanzielle Verhältnisse. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen und ziehen Sie im Zweifel eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie über den Notruf 110 die Polizei. Zudem rät die Polizei, mit Angehörigen über das Vorgehen der Täter zu sprechen und sie entsprechend zu warnen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

