Polizei fasst drei Tatverdächtige nach versuchtem Schmuckdiebstahl bei Senioren
Nach einem versuchten Betrug mit der Masche “falscher Polizeibeamter” hat die Polizei am Dienstagmittag drei Tatverdächtige festgenommen. Ein Ehepaar aus Olching war zuvor telefonisch von einem vermeintlichen Beamten kontaktiert und aufgefordert worden, Wertgegenstände herauszugeben. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die weiteren Ermittlungen übernommen.
Schmuck in Blumentopf abgelegt – Täter flüchtet ohne Beute
Nach Darstellung der Polizei legte das Ehepaar den geforderten Schmuck auf Anweisung vor der Haustür in einen Blumentopf. Kurze Zeit später bemerkten die Geschädigten eine verdächtige Person vor ihrem Anwesen, die jedoch ohne die Beute wieder verschwand. Die Senioren alarmierten daraufhin die Polizei, die sofort eine Fahndung einleitete.
Kontrolle in Bergkirchen führt zu Festnahmen; weiterer Versuch in Germering
In Bergkirchen kontrollierten Einsatzkräfte wenig später ein verdächtiges Fahrzeug und nahmen die drei Insassen im Alter von 14, 17 und 19 Jahren fest. Den Tatverdächtigen konnte rasch eine Beteiligung an dem zuvor geschilderten Betrugsversuch nachgewiesen werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich zudem Hinweise auf einen gleichzeitig laufenden Betrugsversuch in Germering.
Auch dort hatte eine Rentnerin gerade einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten erhalten. Beim Eintreffen der echten Polizeikräfte befand sich die Frau noch im Gespräch mit den Betrügern und konnte rechtzeitig über das Geschehen aufgeklärt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden die 17- und 19-jährigen syrischen Staatsbürger heute einem Haftrichter vorgeführt und anschließend in Justizvollzugsanstalten verbracht. Der deutsch-beninische 14-jährige Jugendliche kam in die Obhut des Jugendamtes.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

