77-jährige Festnahme bei Callcenterbetrug in Augsburgs Innenstadt

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Augsburg – Am Montag, den 1. Juni 2026, kam es in der Innenstadt von Augsburg zu einem Callcenterbetrug mit einer neuen Masche. Ein 68-jähriger Mann wurde gegen 10 Uhr von einem unbekannten Täter angerufen, der ihn aufforderte, 12.000 Euro für angebliche Glücksspielschulden auf der Plattform Win24 zu zahlen, anderenfalls würde sein Konto gepfändet werden. Um der Pfändung zu entgehen, sollte der Mann insgesamt rund 7.000 Euro zahlen.

Polizei nimmt Tatverdächtige fest

Kurze Zeit später meldete sich eine zunächst unbekannte Täterin bei dem 68-Jährigen und vereinbarte ein Treffen zur Geldübergabe. Der Mann schöpfte jedoch Verdacht und alarmierte die Polizei. Diese konnte eine 77-jährige Tatverdächtige festnehmen, die sich das Geld von dem Mann aushändigen lassen wollte. Die Festgenommene besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Kriminalpolizei ermittelt und gibt Präventionstipps

Die Kriminalpolizei Augsburg ermittelt nun wegen Betrugs gegen die unbekannten Täter. Um sich vor derartigen Betrugsmaschen zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Seien Sie bei Anfragen zu Ihren persönlichen Daten oder Vermögensverhältnissen äußerst vorsichtig und geben Sie keine Informationen preis.
  • Lassen Sie keine fremden Personen zu Ihnen ins Haus oder die Wohnung. Nutzen Sie eine Gegensprechanlage.
  • Verständigen Sie bei Kontaktaufnahme solcher Personen umgehend den Polizeinotruf 110.
  • Suchen Sie für Rückrufe bei Auftraggebern, Unternehmen oder Behörden die Telefonnummer selbst heraus und wählen Sie diese selbst.

Weitere Tipps und Informationen finden Sie unter: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.