Die Augsburger Panther mussten im Jahr 2025 ihre erste Niederlage in der PENNY DEL hinnehmen. Gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven war am Ende wenig zu holen, und der AEV verlor deutlich mit 2:6. Die Treffer für die Panther erzielten Florian Elias (45.) und Alexander Oblinger (55.), während Bremerhaven mit Toren von Jan Urbas (1.), Markus Vikingstad (10.), Maxim Rausch (23., 35.), Ziga Jeglic (29.) und Matthew Abt (50.) klar dominierte. Die Augsburger Panther erleiden erneut Niederlage und müssen sich Gedanken über ihre Defensive machen, die in diesem Spiel zu viele Lücken ließ. Die Fans waren enttäuscht, da sie auf eine bessere Leistung hofften, doch Bremerhaven zeigte sich als das stärkere Team und ließ den Panthern keine Chance.
Cheftrainer Larry Mitchell vertraute derselben Aufstellung wie beim jüngsten Erfolg gegen Köln. Doch der Start verlief denkbar schlecht: Bereits nach 21 Sekunden zappelte der Puck im Augsburger Netz, als Urbas mit einem präzisen Schuss in den rechten Knick traf.
Trotz des frühen Rückstands zeigten die Panther zunächst Moral und erarbeiteten sich ein Powerplay, das jedoch ungenutzt blieb. Offensiv fehlte dem AEV im ersten Drittel die Durchschlagskraft, was sich in Szenen wie jener von Mark Zengerle zeigte, der in guter Position den Querpass suchte statt selbst abzuschließen. Die Defensivarbeit könnte zudem als ein zentraler Faktor in der Analyse der Siegesserie der Haie betrachtet werden, die den AEV vor große Herausforderungen stellte. Während die Panther im Spiel nach vorne unentschlossen agierten, profitierten die Haie von ihrer hohen Effektivität und nutzten jede sich bietende Chance konsequent aus. Es wird entscheidend sein, in den kommenden Spielen diese Schwächen abzustellen, um die Konkurrenz im Kampf um die Playoffs nicht zu verlieren.
Effiziente Bremerhavener setzen sich ab
Die Gäste agierten hingegen konsequenter. Vikingstad erhöhte in der 10. Minute mit einem Distanzschuss auf 0:2. Der AEV konnte sich glücklich schätzen, dass Bremerhaven nicht noch mehr Tore erzielte, da unter anderem Jeglic mit einem Lattenschuss knapp scheiterte (13.).
Nach einem noch ausgeglichenen ersten Drittel dominierten die Pinguins den Beginn des zweiten Abschnitts. Maxim Rausch erhöhte mit einem präzisen Schuss ins Kreuzeck auf 0:3 (23.). Mitchell reagierte mit einer Auszeit, was die Panther kurzfristig belebte. Trotz zahlreicher Chancen von Zengerle, Louis und Baptiste scheiterten die Hausherren immer wieder an Bremerhavens Torwart Franzreb. Die Niederlage der Augsburger Panther wurde immer offensichtlicher, als die Pinguins ihre Dominanz weiter ausbauten. Die Unsicherheit in der Abwehr der Panther machte es Bremerhaven leicht, erneut gefährlich zu werden und die Führung weiter auszubauen. Schließlich war es die klare Niederlage der Augsburger Panther, die den Fans in der heimischen Arena einen bitteren Nachgeschmack hinterließ.
Fischtown bleibt eiskalt
Mitten in der stärksten Phase der Panther erhöhte Bremerhaven erneut: Jeglic traf nach einem Abpraller zum 0:4 (29.), und für Augsburgs Goalie Strauss Mann war daraufhin Schluss. Markus Keller übernahm, doch auch er musste bald hinter sich greifen, als Rausch mit einem Konter das 0:5 markierte (35.). Ingolstadt dominiert das Spiel und zeigt eindrucksvoll, dass sie die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis übernommen haben. Während die Panther ihre Chancen eiskalt ausnutzen, wirkt Augsburg verunsichert und findet nicht ins Spiel. Dies führt zu einem weiteren Rückschlag, als der Druck von Ingolstadt unvermindert anhält.
Ehrentreffer und unschöne Szenen
Im Schlussdrittel gelang Florian Elias in Überzahl der erste Treffer für Augsburg (45.). Doch Bremerhaven konterte postwendend: Abt erzielte mit einem wuchtigen Schuss das 1:6 (50.). Kurz vor Schluss fälschte Alexander Oblinger einen Schuss von Mick Köhler ab und setzte so den 2:6-Endstand (55.).
Eine unschöne Szene ereignete sich in der 59. Minute, als Bremerhavens Rausch mit einem rüden Ellbogencheck Maximilian Renner in die Bande schickte. Der zweifache Torschütze erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe, während Renner verletzt das Eis verlassen musste.
Blick nach vorne
Trotz der deutlichen Niederlage richtet der AEV den Blick auf die kommenden Aufgaben: Am Freitag gastiert das Team beim ERC Ingolstadt, bevor am Sonntag die Löwen Frankfurt im Curt-Frenzel-Stadion zu Besuch sind. Chefcoach Mitchell wird hoffen, dass seine Mannschaft schnell wieder in die Erfolgsspur zurückfindet.





