Die Augsburger Panther mussten in der DEL eine weitere schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Trotz vier Aluminiumtreffern und großem Einsatz unterlag der AEV bei den Grizzlys Wolfsburg mit 0:2. Besonders bitter: Topscorer Anthony Louis verletzte sich, und die Panther stehen nun auf dem letzten Tabellenplatz. In den letzten Wochen häuften sich die Pleiten der Augsburger Panther, wodurch das Selbstvertrauen der Spieler weiter geschwächt wurde. Es wird nun dringend Zeit, dass das Team einen Weg findet, um aus diesem tiefen Formtief herauszukommen und den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die Wende einzuleiten und die Negativserie zu beenden. Die Mannschaft konnte ihre Chancen nicht nutzen, was sich erneut in der bitteren Bilanz der AEV ohne Tor gegen Wolfsburg widerspiegelt. Während die Defensive der Panther einige gute Ansätze zeigte, blieben die Offensivaktionen häufig harmlos und führten nicht zum gewünschten Erfolg. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um aus dieser Krise herauszukommen und die Kellerposition zu verlassen.
Cheftrainer Larry Mitchell vertraute auf die gleiche Formation wie im Derby zuvor. Riley Damiani und Cody Kunyk fehlten weiterhin verletzungsbedingt, und Strauss Mann übernahm erneut den Platz im Tor. Bereits im ersten Drittel zeigte der Goalie sein Können, parierte alle 13 Schüsse der Gastgeber und hatte bei einem Lattentreffer von Luis Schinko (3.) auch das nötige Glück auf seiner Seite. Auf der anderen Seite traf Augsburgs D.J. Busdeker ebenfalls nur die Latte (6.), während das Spiel defensiv geprägt blieb.
Rückschläge: Elias und Louis fallen aus
Die Panther mussten im ersten Drittel gleich doppelt Rückschläge hinnehmen: Florian Elias wurde nach einem Check gegen Phil Varone mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine geschickt (16.). Kurz darauf verletzte sich Anthony Louis, der bis dahin zu den wichtigsten Offensivakteuren des AEV zählte, und konnte nicht weiterspielen. Die Situation verschärfte sich weiter, als die Panther in den letzten Minuten des Drittels auch noch einen weiteren Treffer kassierten. Diese Dritte Pleite für die Panther zeichnete sich bereits ab, während die Mannschaft sichtlich frustriert und geschwächt auf dem Eis stand. Trotz aller Bemühungen konnten sie den Rückstand nicht mehr aufholen, was die Lage noch ernster machte.
Wolfsburg nutzt Chancen – Augsburger Panther hadern mit Aluminium
Im zweiten Drittel waren die Panther besser im Spiel, dennoch blieben die Grizzlys spielbestimmend. Strauss Mann bewahrte Augsburg mit einer spektakulären Fanghand-Parade gegen den Ex-Augsburger Matt White vor einem höheren Rückstand (34.). Doch zuvor hatte Justin Feser die Wolfsburger in Führung gebracht (31.), nachdem der AEV Sekunden zuvor durch T.J. Trevelyan gleich beide Pfosten getroffen hatte (30.). Die Augsburger Panther unterliegen Ingolstadt in einem zuvor hart umkämpften Spiel, was die Stimmung auf der Zuschauertribüne deutlich dämpfte. Trotz der Defensivleistungen von Strauss Mann blieben die großen Chancen für die Panther ungenutzt. Diese Niederlage könnte für das Team eine wichtige Lektion sein, um im nächsten Spiel noch fokussierter aufzutreten.
Im Schlussdrittel blieb das Spiel ausgeglichen, Wolfsburg agierte defensiver, während Augsburg weiter kämpfte. Doch auch in dieser Phase blieb das Glück aus: Busdeker traf erneut nur den Pfosten – es war bereits das vierte Mal, dass der AEV Aluminium traf (52.). Fast im Gegenzug sorgte ein kurioser Treffer von Julian Melchiori, dessen abgefälschter Schuss im hohen Bogen ins Tor trudelte, für die Entscheidung (53.).
Als Schlusslicht in die Heimspiele
Die Panther gaben bis zum Schluss alles und nahmen auch früh den Torhüter vom Eis, doch ein Treffer wollte einfach nicht gelingen. Dustin Strahlmeier parierte souverän, und selbst ein spätes Tor von Trevelyan wurde wegen Ablauf der Spielzeit nicht gewertet. Die aktuelle Leistung der Mannschaft lässt kaum noch Hoffnung auf eine Wende aufkommen. Mit jeder Niederlage festigen die Augsburger Panther auf Abstiegskurs ihren bedrohlichen Platz in der Tabelle, und die Fans fragen sich, wie lange die Spieler noch so kämpfen können. Es wird dringend Zeit, dass sie ihre Spielweise überdenken, um den drohenden Abstieg abzuwenden. Die Panther gaben bis zum Schluss alles und nahmen auch früh den Torhüter vom Eis, doch ein Treffer wollte einfach nicht gelingen. Dustin Strahlmeier parierte souverän, und selbst ein spätes Tor von Trevelyan wurde wegen Ablauf der Spielzeit nicht gewertet.
Mit der Niederlage rutscht der AEV auf den letzten Tabellenplatz und steht in den kommenden Heimspielen gegen Schwenningen und Ingolstadt unter großem Druck. „Es fehlt uns nicht an Einsatz, aber wir müssen unsere Chancen besser nutzen und konstanter punkten“, betonte Larry Mitchell nach der Partie.





