Über 40 Minuten hatten die Augsburger Panther mit Spitzenreiter Ingolstadt mithalten können, dann wurde es doch wieder offensichtlich: Dem AEV fehlt aktuell die Qualität für die 1. Liga. Gegen die Oberbayern verlor man mit 2:5.
Die Augsburger Panther taumeln weiter der DEL2 entgegen. Auch wenn das Curt-Frenzel-Stadion ein weiteres Mal fast ausverkauft war, die Fans haben schon längst genug. Schon vor der Sonntagspartie war die Forderung des Anhangs unmissverständlich: “Wir wollen euch kämpfen sehen” schallte es von den Rängen.
Augsburger Panther vergeigen Führung
Die Bemühungen konnte man den Panthern in der Folge nicht absprechen. Tosto hatte sein Team in der 5. Spielminute sogar in Führung bringen können. Augsburg war im Anschluss dem zweiten Treffer näher, als der Tabellenführer dem Ausgleich und doch fiel das 1:1. Der über die gesamte Saison enttäuschende Hakulinen leistete sich im Powerplay einen Fehlpass, den Pietta nach einem Sololauf noch vor der ersten Pause nützen konnte (18.).
Ingolstadt dreht die Partie
Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Augsburger mit Kampf und Einsatz gegen die Fähigkeiten des ERCI zu bestehen, zunächst mit Erfolg. Die Oberbayern waren die ersten beiden Drittel nicht zwingend überlegen und doch drehten sie die Partie. Sheen brachte die Schanzer in Führung (35.).
Im letzten Drittel zeigt sich der Unterschied
Die Hoffnung beim AEV-Anhang auf Zählbares verschwand im Schlussabschnitt bereits nach 22 Sekunden. Keatings Treffer war der Anfang vom Ende. Die Panther aus Schwaben konnten nur noch wenig gegen die Gäste von der Donau ausrichten. Das Tor von Bertrand entschied die Partie zugunsten der Gäste. Der Unterzahltreffer von Tosto zehn Minuten vor dem Ende brachte nur ein wenig Stimmung ins traurig-triste Stadion zurück. Als Strauss Mann sein Tor für einen weiteren Feldspielder geräumt hatte, sorgte Krauß für den Schlusspunkt.
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Augsburger Panther taumeln Richtung DEL2
Die insgesamt 28 Niederlage im 40. Spiel bringt den AEV der DEL2 einen weiteren Schritt näher. Weil die Konkurrenz aus Düsseldorf (3:2 gegen Straubing) und Iserlohn (5:6 n.P.) punkten konnte vergrößerte sich der Abstand auf den ersten Nichtabstiegsrang auf fünf Punkte. Im Schleifgraben sollte man sich nach zwei Last-Minute-Rettungen so langsam mit dem Gedanken an einen möglichen Abstieg vertraut machen.


