In Rott, Landkreis Landsberg am Lech, wurde eine über 90-jährige Dame Opfer eines dreisten Betrugs. Die Seniorin erhielt am Vormittag des 27.03.2026 einen Anruf von Unbekannten, die sich als Polizeibeamte ausgaben und sie zur Herausgabe von Geld bewegten.
Vermeintliche Polizeibeamte täuschen Seniorin
Die Betrüger berichteten der älteren Frau von erfundenen Festnahmen in ihrer Nachbarschaft und behaupteten, ein Zettel mit ihrem Namen sei bei diesen Einbrechern gefunden worden. In der Sorge, Opfer eines Einbruchs zu werden, wurde die Seniorin aufgefordert, ihr Bargeld und ihre Wertsachen sicher zu deponieren.
Geldübergabe an unbekannten Abholer
Unter Druck setzte die Geschädigte Bargeld in niedriger fünfstelliger Höhe sowie Silbermünzen in einem Kochtopf bereit und stellte diesen vor ihrer Haustüre ab. Vermutlich gegen 11 Uhr am Vormittag wurden die Wertgegenstände von einem unbekannten Täter abgeholt, während die Dame weiterhin am Telefon gehalten wurde.
Kripo sucht Zeugen und warnt vor Betrugsmasche
Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen im Norden der Gemeinde Rott. Informationen können unter der Telefonnummer 08141/612-0 an die Polizei übermittelt werden.
Die Ermittler warnen erneut vor sogenannten „Falschen Polizeibeamten“ und „Schockanrufen“. Wichtig ist: Beenden Sie das Telefonat, wenn Sie sich unter Druck gesetzt fühlen, und übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte. Die Polizei wird niemals telefonisch nach Geld fragen oder Wertgegenstände abholen.
Weitere Tipps zum Schutz vor solchen Betrugsmaschen und Informationen zum Thema Schockanruf finden sich im Internet auf den Seiten der Präventionskampagne LEG AUF!




