Waidhaus/Waldsassen – Am vergangenen Wochenende (07./08. März) führte die Bundespolizei Waidhaus umfassende Grenzkontrollen durch und stellte dabei zahlreiche verbotene Waffen sicher. Diese wurden der Asservatenkammer der Bundespolizeiinspektion übergeben.
Illegale Waffen bei Kontrollen entdeckt
Bei einer Kontrolle am Samstag auf der A6 überprüften Beamte einen 17-jährigen ukrainischen Staatsbürger, der mit einem Fernreisebus aus Tschechien eingereist war. In seiner Umhängetasche fand sich ein verbotenes Reizstoffsprühgerät.
In Waldsassen kontrollierten die Einsatzkräfte zwei 19-jährige Deutsche, die in einem PKW aus Tschechien eingereist waren. Unter beiden Vordersitzen fanden die Beamten Schlagringe mit integrierter Elektroschocker-Funktion; der Beifahrer führte zudem ein Springmesser mit sich.
Ein 21-jähriger Deutscher geriet ebenfalls ins Visier der Fahnder. Trotz der anfänglichen Zusicherung, keine verbotenen Gegenstände mitzuführen, entdeckten die Beamten ein verbotenes Reizstoffsprühgerät im Kofferraum sowie ein nicht zugelassenes Elektroimpulsgerät unter dem Fahrersitz.
Gefährliche Messer griffbereit
Bei Sonntagskontrollen entdeckten Bundespolizisten bei einem 30-jährigen türkischen Staatsangehörigen zwei Springmesser, die dieser griffbereit in seiner Jackeninnentasche versteckt hatte. Der 28-jährige Bulgare hatte sein Springmesser in der Mittelkonsole seines PKW deponiert.
Unerlaubte Schusswaffen an der Grenze
In der Nacht zum Montag geriet ein 31-jähriger Tscheche ins Visier der Kontrolleure. In einer Ablage im Kofferraum fand sich eine Schreckschuss- und Reizstoffpistole samt Munition, die ohne die erforderlichen Prüfzeichen geführt wurde. Zusätzlich wurde ein Teleskopschlagstock im Handschuhfach entdeckt. Der Mann sieht sich nun Anklagen wegen des illegalen Besitzes einer Schusswaffe und dem Führen einer Hiebwaffe gegenüber.
In allen Fällen beschlagnahmten die Einsatzkräfte die verbotenen Gegenstände und leiteten Verfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ein.




