Drei Festnahmen bei EKO-Kajal: Zwei Männer (16, 18) wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Nürnberg in Haft

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Drei weitere Festnahmen im Einsatz „EKO Kajal“ – zwei Verdächtige wegen Vergewaltigung einer 14-Jährigen in Haft

Im Zuge der laufenden Ermittlungen der Ermittlungsgruppe „EKO Kajal“ haben die Beamten drei weitere Männer im Alter von 16, 18 und 29 Jahren festgenommen. Zwei von ihnen stehen im Verdacht, eine 14-Jährige in einem Park unweit des Plärrers vergewaltigt zu haben. Die Tat wurde der Polizei am Montagnachmittag angezeigt; in den anschließenden Fahndungsmaßnahmen konnten die Beschuldigten rasch identifiziert und in Haft genommen werden.

Festnahme am Plärrer und weitere Ermittlungsergebnisse

Am Nachmittag des 31. August wandte sich das 14-jährige Mädchen an die Polizei und gab an, soeben in einem Park beim Plärrer von zwei jungen Männern vergewaltigt worden zu sein und Hilfe zu benötigen. Eine Streifenbesatzung der Bundespolizei nahm daraufhin einen tatverdächtigen 16-Jährigen, einen syrischen Staatsangehörigen, am Plärrer fest. Der zweite Tatverdächtige, ein 18-jähriger Syrer, wurde am folgenden Dienstagnachmittag in einer Wohnung im Stadtteil Langwasser von Ermittlern der EKO Kajal lokalisiert und durch Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) festgenommen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand sollten die sexuellen Handlungen an dem Mädchen ursprünglich dem Erhalt einer E‑Zigarette (Vape) dienen. Im weiteren Verlauf vergewaltigten die Männer das Mädchen auf dem Parkgelände; dabei zog sich die Jugendliche Verletzungen zu, die medizinisch versorgt werden mussten. Gegen die beiden Tatverdächtigen erließ ein Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftbefehle wegen des Verdachts der Vergewaltigung.

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Zusammenhang mit weiteren Ermittlungen und Festnahme eines 29-Jährigen

Bereits am 18. August hatten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen 29-jährigen Staatenlosen aus Palästina kontrollieren wollen, der mit einem E‑Scooter im Bereich des Jakobstors unterwegs war. Der Mann flüchtete und sprang im Rahmen der Flucht von der Stadtmauer in den Stadtgraben, wobei er mehrere Frakturen erlitt und in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bei der Flucht führte er verschreibungspflichtige Medikamente (Pregabalin) mit sich.

Der 29-Jährige war bereits in den Fokus der EKO Kajal geraten; ihm wird vorgeworfen, wiederholt Betäubungsmittel an Minderjährige abgegeben zu haben. Gegen ihn erging ebenfalls ein Haftbefehl, der am 28. August vollstreckt wurde.

Insgesamt konnten durch die gemeinsamen Ermittlungen der EKO Kajal und der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftbefehle gegen 18 Tatverdächtige vollstreckt werden. Die Ermittlungen und Maßnahmen zur Bekämpfung der im Umfeld des Nürnberger Bahnhofs festgestellten Entwicklungen werden nach Angaben der Behörden weiterhin intensiv fortgeführt.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.