Nürnberg: Mobiler Videoanhänger zur Überwachung des Aufseßplatzes in Betrieb genommen

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Polizei stellt Videoanhänger am Aufseßplatz in Betrieb

Die Polizei Mittelfranken hat am Mittwoch einen mobilen Videoanhänger am Aufseßplatz in Betrieb genommen. Der Aufseßplatz zählt zu den am stärksten frequentierten Plätzen der Südstadt; in den vergangenen Monaten hatten die Beamtinnen und Beamten dort einen Anstieg an Straftaten sowie vermehrte Hinweise aus der Bevölkerung registriert. Im Fokus stehen dabei übermäßiger Alkoholkonsum im öffentlichen Raum sowie damit verbundene Pöbeleien, Streitereien und Körperverletzungsdelikte. Ziel der Überwachung ist es, Störungen und Straftaten frühzeitig zu erkennen, schnell einzuschreiten und konsequent zu verfolgen, um die Sicherheit vor Ort zu verbessern.

Teil eines umfassenden Sicherheitskonzepts

Der Videoanhänger ist nach dem Nelson-Mandela-Platz der zweite seiner Art in Nürnberg und Teil des Projekts BAYERN. 360° SICHERHEIT. Die Polizei betont, dass die mobile Videoüberwachung nur ein Baustein eines Gesamtkonzepts ist, zu dem auch uniformierte und zivile Streifen sowie Schwerpunktkontrollen gehören. Am Nelson-Mandela-Platz und im angrenzenden Celtispark habe sich die Überwachung bislang bewährt, die Sicherheitslage habe sich dort positiv entwickelt, teilt das Polizeipräsidium mit.

Datenschutz und Einsatzweise

Die Kameras des Anhängers sind schwenkbar und erfassen den Platz in einer 360-Grad-Ansicht. Bereiche, die für die Gefahrenabwehr nicht relevant sind, werden durch eine sogenannte Privatzonenausblendung nicht erfasst; dazu zählen etwa Außenbereiche von Gastronomiebetrieben oder private Bereiche angrenzender Gebäude. Die Überwachung erfolgt offen auf Grundlage des Polizeiaufgabengesetzes, Hinweisschilder vor Ort informieren über die Aufnahmen.

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Polizeipräsident Gernot Rochholz erklärte: „Wir gehen weiter konsequent gegen Straftaten und Sicherheitsstörungen vor. Am Nelson-Mandela-Platz haben wir gesehen, dass unser Konzept aus Präsenz, entschlossenem Einschreiten und Videoüberwachung wirkt. Genau dieses Konzept versuchen wir jetzt an den Aufseßplatz zu bringen. Wer hier Straftaten begeht, muss wissen, dass wir ein Auge auf ihn haben und schnell einschreiten.“

Bereits im Dezember 2025 hatte die Stadt Nürnberg in Abstimmung mit der Polizei eine Alkoholverbotszone am Aufseßplatz erlassen. Am Mittwoch sind Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd vor Ort, um Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Videoüberwachung und zur Sicherheit am Platz zu beantworten.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.