Türöffnung in ICE sorgt für Großeinsatz am Schönrain-Tunnel
Am Dienstagabend öffnete sich im hinteren Teil des ICE 528 auf der Fahrt von München nach Dortmund eine Tür, woraufhin es gegen 19:32 Uhr am Eingangsportal des Schönrain-Tunnels hinter Wiesenfeld zu einem Großeinsatz von Bundespolizei, Bayerischer Landespolizei, Feuerwehren, Rettungsdiensten und Mitarbeitern der Deutschen Bahn kam. Die Notentriegelung der Tür war betätigt worden; die Gründe dafür sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Würzburg.
Suchmaßnahmen, Betreuung und polizeiliche Maßnahmen
Während Absuchen entlang der Strecke und im Tunnel keine Hinweise auf eine Person außerhalb des Zuges ergaben, verblieben die rund 230 Reisenden während der Maßnahmen im Zug. Eine Betreuung durch Rettungsdienste war sichergestellt. Durch die eingeleitete Gefahrenbremsung wurde niemand verletzt.
Nach Abschluss der Suchmaßnahmen setzte der ICE 528 seine Fahrt nach Lohr am Main fort. Dort führte die Bundespolizeiinspektion Würzburg mit Unterstützung benachbarter Dienststellen und der Bayerischen Landespolizei bei 120 Reisenden, die sich im betroffenen hinteren Zugteil aufgehalten hatten, erkennungsdienstliche Maßnahmen durch. Die polizeilichen Maßnahmen dauerten bis circa 02:30 Uhr.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Die Deutsche Bahn stellte einen Schienenersatzverkehr bereit und organisierte den Weitertransport aller Passagiere nach Aschaffenburg und Frankfurt am Main. Die Streckensperrung dauerte bis 02:40 Uhr und führte zu einer Gesamtverspätung von 5.826 Minuten bei 125 Zügen; Zugausfälle gab es nicht. Insgesamt waren etwa 300 Einsatzkräfte beteiligt.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

