Offene Tür im ICE bei Wiesenfeld: Zug mit 238 Reisenden führt Notbremsung durch

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Notbremsung nach geöffneter Tür in ICE löst Großeinsatz aus

Am Dienstagabend stoppte der ICE 528 auf der Fahrt von München nach Dortmund wegen einer geöffneten Tür im hinteren Wagenbereich den Zug und löste damit einen Großeinsatz mehrerer Blaulichtorganisationen aus. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:15 Uhr kurz vor dem Eingangsportal des Schönrain-Tunnels bei Wiesenfeld; der Zug war mit 238 Reisenden unterwegs und fuhr zu diesem Zeitpunkt mit etwa 200 km/h. Der Triebfahrzeugführer leitete umgehend eine Notbremsung ein.

Umfangreiche Suche entlang der Strecke

Weil zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass durch die Situation Personen zu Schaden gekommen waren, suchten Einsatzkräfte der Bundespolizei, der Bayerischen Landespolizei sowie örtliche freiwillige Feuerwehren und Rettungsdienste das Gleis- und Umfeld zwischen Rohrbach und dem Tunneleingang bei Wiesenfeld ab. Dabei kamen eine Drohne, ein Polizeihelikopter mit Wärmebildtechnik, eine Hundestaffel und zahlreiche Einsatzkräfte zum Einsatz. Die Suche gestaltete sich durch unwegsames Gelände und die Dunkelheit schwierig.

Die Maßnahmen blieben jedoch erfolglos: Letztlich fanden die Rettungskräfte keine Person entlang der Strecke. Anschließend verlegte der Zug in den Bahnhof Lohr, wo die Bundespolizeiinspektion Würzburg mit Unterstützung weiterer bundespolizeilicher Kräfte polizeiliche Folgemaßnahmen zur Aufklärung des Vorfalls durchführte.

Identitätsfeststellungen und Zeugenbefragungen dauern an

In einer polizeilichen Bearbeitungsstraße stellten die Einsatzkräfte die Identitäten der Reisenden fest und führten Befragungen sowie Zeugenvernehmungen durch. Die Maßnahmen waren zum Zeitpunkt der Meldung noch nicht abgeschlossen; eine Aktualisierung sollte im Laufe des 2. September 2026 erfolgen.

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Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.