Wie in jedem Jahr wird Schloss Kaltenberg auch in diesem Juli in eine andere Zeit versetzt. Beim Kaltenberger Ritterturnier landet man mitten in einem gigantischen Mittelalter-Spektakel.
Könige und Ritter, Spielleute und Handwerker, Gaukler und Marketender: Wer das große Tor zur Anlage von Schloss Kaltenberg im Landkreis Landsberg am Lech passiert hat, taucht auch dieses Jahr wieder in eine andere Zeit ein. Das Kaltenberger Ritterturnier entführt seine Besucher auf eine einzigartige Reise ins Mittelalter. Schon der Umzug der Mitwirkenden rund zwei Stunden vor dem großen Turnier ist ein begeisterndes Feuerwerk. Musikalische Klänge aus einer anderen Zeit, kleine Darbietungen der Künstler sowie das martialische Auftreten der gerüsteten Damen und Herren begeistern die Besucher. Spätestens wenn zu den optischen und akustischen Leckerbissen noch der Geruch feiner Spezialitäten vom offenen Feuer in die Nase steigt, ist man eingetaucht in ein großes Abenteuer.

Mittelalterliches Treiben bietet den Rahmen
Die Zeit bis zum großen Turnier vergeht auch anschließend wie im Flug. Handwerker zeigen ihre Künste, auf mehreren Bühnen unterhalten Musiker, Artisten und Gaukler die Besucher. An zahlreichen Ständen werden Speis und Trank feilgeboten. Bestens gestärkt sollte man sich aber rechtzeitig auf den Weg zur Arena machen. Bereits vor der großen Show wird man auch hier mit alten, aber bald vertrauten Klängen und verschiedensten Darbietungen eingestimmt. Spätestens wenn aber der Hausherr von Schloss Kaltenberg, Prinz Luitpold von Bayern, das weltweit größte Turnier seiner Art eröffnet, gehört der sandige Untergrund allein den Rittersleuten und ihrem Gefolge.
„Der Sohn des Schwarzen Ritters“
Auch die 47. Saison des Kaltenberger Ritterturniers ist ein Erfolg. Die diesjährige Erzählung „Der Sohn des Schwarzen Ritters“ bietet grandiose Unterhaltung. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ritter Albrecht, wieder einmal verkörpert vom großartigen Marco Luraschi, der als Zögling der bösen Königin Magdalena heranwächst. Als erwachsener und tapferer Ritter stellt er sich jedoch natürlich auf die Seite des Guten. So entwickelt sich die Erzählung zu einem Familiendrama, in dem natürlich auch der bekannte Schwarze Ritter eine gewichtige Rolle einnimmt.

Sie bietet den Rahmen für eine Show der Extraklasse, in der wieder einmal hochklassige Voltigier-Präsentationen und Schwertkämpfe eingebaut wurden. Höhepunkt der rund zweistündigen Darbietung ist natürlich wieder das Ritterturnier mit seinem Tjost, dem Lanzenduell Reiter gegen Reiter. Rund 300 Profi- und Laiendarsteller und unzählige großartige Pferde bieten auch 2026 wieder ein „Spectaculum“ der besonderen Art.

Wer das Kaltenberger Ritterturnier noch besuchen möchte, hat am kommenden Wochenende von Freitag bis Sonntag noch Gelegenheit dazu. Es sind noch letzte Restkarten verfügbar; für den Samstagabend sind allerdings nur noch Stehplätze erhältlich.





























































































































































































































































