Vor der Länderspielpause setzte es für den FC Augsburg drei Niederlagen in Serie, beim Aufsteiger Hamburger SV möchte man diese heute beenden. Eine Trendumkehr muss her.
Die Länderspielpause in der Fußballbundesliga ist zu Ende, für den FC Augsburg wieder ernst. Für die Schwaben geht es am Karsamstag zum Hamburger SV. Nach drei Niederlagen in Serie müssen die Schwaben beim Tabellen-12. endlich wieder punkten. „Der letzte Monat war einfach kacke,“ gibt FCA-Coach Manuel Baum direkt zu. Ähnlich schwache Leistungen, wie zuletzt in Dortmund oder gegen Stuttgart muss man auf dabei auf jeden Fall vermeiden, denn der heutige Gastgeber hat sich in den Wochen stabilisiert und steht zu Recht im Tabellenmittelfeld. Nur ein Punkt trennt den FCA und den HSV aktuell im Ranking. „Unser Ziel ist es, den HSV auf Abstand zu halten“, ist es auch Baum klar, dass man die Negativserie heute beenden muss.
Keine leichte Aufgabe, das Team von der Waterkant ist in guter Verfassung. Im Jahr 2026 konnte Hamburg bereits 14 Punkte sammeln. Gerade zu Hause im Volkspark konnten die Rothosen immer wieder punkten. In zehn ihrer bisher 14 Heimspiele konnten sie etwas holen. Der FCA hingegen tut sich auswärts weiterhin schwer, konnte in dieser Saison nur drei der Partien auf fremdem Platz für sich entscheiden.
Captain als Hoffnungsbringer?
Die Mannschaft von Trainer Manuel Baum sollte gewarnt sein, die zuletzt alles andere als stabile Defensive besonders auf den erst 19-jährigen Luca Vuskovic acht nehmen. Der Kroate ist so etwas wie die Geheimwaffe der Mannschaft von Trainer Merlin Polzin. Mit fünf Treffern ist der zweikampfstärkste Verteidiger der Bundesliga zugleich Hamburgs bester Torjäger und zuletzt stark in Form.
Hoffnung auf Besserung im Vergleich zu den letzten Spielen bringt für die Fugerstädter aber ein Name mit sich: Jeffrey Gouweleeuw. Der Augsburger Kapitän könnte nach überstandener Verletzung mit seiner Erfahrung und seiner Art voranzugehen für den nötigen Impuls für die letzten sieben Saisonspiele sorgen. Am Karsamstag wird er wieder im Kader erwartet.
Die voraussichtliche Aufstellung

Dahmen – Banks, Gouweleeuw, Schlotterbeck – Fellhauer, Massengo, Jakic, Giannoulis – Kömür, Claude-Maurice – Ribeiro





