Fahndung entlang A93 und A72: Haftbefehl bei 42‑jähriger, Drogen- und Führerscheinverstöße festgestellt

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Größere Fahndungsaktion entlang A93 und A72 beendet

Bei einem länderübergreifenden Kontrolleinsatz auf den Autobahnen A93 und A72 haben Einsatzkräfte am Donnerstag mehr als 250 Personen und knapp 100 Fahrzeuge überprüft. Die Kontrollen, die zwischen 12 und 18 Uhr stattfanden, führten unter anderem zur Feststellung mehrerer Verstöße gegen das Waffen- und Gefahrgutrecht, zur Sicherstellung von Betäubungsmitteln und zur Vollstreckung eines Haftbefehls.

Haftbefehl beglichen, Drogen und Messer sichergestellt

Die Fahnder richteten eine Kontrollstelle an der Autobahnmeisterei Rehau ein; zudem setzte der Zoll an der A93 in Fahrtrichtung Norden mobile Großröntgentechnik am PWC Bärenholz ein. Bei der Kontrolle einer 42-jährigen Ungarin stellten die Beamten einen bestehenden Haftbefehl fest. Durch Zahlung von gut 1.200 Euro konnte die Frau die Vollstreckung des Haftbefehls abwenden und anschließend ihre Fahrt fortsetzen.

Ein 45-jähriger Pole wurde kontrolliert, weil er offenbar ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Bei der Durchsuchung seines Fahrzeugs fanden die Beamten mehrere Gramm einer mutmaßlich psilocybinhaltigen Substanz unter einer Fußmatte. Die Substanz wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Ein 20-jähriger Finne muss sich wegen mehrerer Verstöße verantworten: Bei seinem Fahrzeug fehlten offenbar die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Zulassung und den erforderlichen Versicherungsschutz in Deutschland. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC, weshalb der Mann einer Blutentnahme unterzogen wurde und die Beamten seine Fahrzeugschlüssel sicherstellten, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Bei einem weiteren Verkehrsteilnehmer reagierte ein Vortest ebenfalls positiv auf THC; auch hier ordneten die Beamten eine Blutentnahme an.

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Weitere Verstöße und Fortsetzung der Zusammenarbeit geplant

Die Einsatzkräfte stellten außerdem drei Springmesser und ein Einhandmesser sicher. Weiterhin ergaben sich Hinweise auf mehrere Verstöße gegen das Gefahrgutbeförderungsrecht sowie vier weitere Fahndungsnotierungen. Gegen einen 42-jährigen Esten leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs ein.

Der Einsatz bildete den Abschluss eines dreitägigen Fahnder-Workshops, an dem Kräfte der Landespolizeien Bayern, Sachsen und Thüringen sowie der Bundespolizei und des Zolls teilnahmen. Auf bayerischer Seite waren die Grenzpolizeiinspektion Selb, die Verkehrspolizeiinspektion Hof und die Grenzpolizeigruppe Hof beteiligt. Die beteiligten Behörden erklärten, sie wollten ihre länder- und behördenübergreifende Zusammenarbeit weiterhin fortsetzen.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.