Die Staatsanwaltschaft Memmingen hat die Haftbefehle gegen sechs Tatverdächtige im Zusammenhang mit bandenmäßigem Drogenhandel erwirkt, und das Amtsgericht Memmingen hat diese nun in Vollzug gesetzt. Im Zuge der umfassenden Maßnahmen wurden zusätzlich vier weitere Personen festgenommen. Insgesamt befinden sich nun neun Verdächtige in Untersuchungshaft und sind auf verschiedene Justizvollzugsanstalten in Bayern verteilt.
Umfangreiche Ermittlungen fortgesetzt
Die Ermittlungen, die auch die Sicherung und Auswertung von Beweismaterial beinhalten, werden unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen von der Kriminalpolizei Schwaben Süd/West in Neu-Ulm weitergeführt. Diese betreffen insbesondere den Verdacht des bandenmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Erfolgreiche Razzien in Süddeutschland
Am 26.03.2026 fanden in den Landkreisen Neu-Ulm, Unter-, Ost- und Oberallgäu, in den Städten Memmingen und Kaufbeuren sowie im Raum Rosenheim und Fürstenfeldbruck Durchsuchungen an 31 Objekten statt. Sechs deutsche Tatverdächtige wurden verhaftet, und ein Erzwingungshaftbefehl wurde vollstreckt. Zudem wurden vier weitere Personen, darunter drei Männer und eine Frau, vorläufig festgenommen.
Enorme Mengen an Drogen beschlagnahmt
Während der Durchsuchungen stellte die Polizei erhebliche Mengen an Drogen sicher, darunter ein Kilogramm Kokain, neun Kilogramm Amphetamin, sieben Kilogramm Ketamin und zwölf Kilogramm Haschisch. Auch Marihuanaplantagen, andere Drogen und Waffen wurden gefunden. Der Schwerpunkt der Ermittlungen liegt auf einer Gruppierung aus dem Allgäu, die im Verdacht steht, beträchtliche Mengen an Betäubungsmitteln aus dem In- und Ausland bezogen und verkauft zu haben.
Es wird erwartet, dass die umfassenden Ermittlungen, einschließlich der Auswertung von Mobilgeräten und Speichermedien, weiterhin fortgesetzt werden, um das gesamte Ausmaß der illegalen Aktivitäten aufzudecken.




