In einer großen Polizeiaktion am 26. März 2026 haben Einsatzkräfte in den Landkreisen Neu-Ulm, Unter-, Ost- und Oberallgäu, in den Städten Memmingen und Kaufbeuren sowie in Baden-Württemberg und im Raum Rosenheim und Fürstenfeldbruck insgesamt 31 Objekte durchsucht und mehrere Haftbefehle vollstreckt.
Erfolgreiche Durchsuchungen und Festnahmen
Die Kriminalpolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Memmingen, steht im Zentrum eines umfassenden Verfahrens gegen eine mutmaßliche Bande, die im großen Stil mit Betäubungsmitteln gehandelt haben soll. Im Zuge der Ermittlungen wurden sechs deutsche Verdächtige verhaftet und ein weiterer aufgrund eines Erzwingungshaftbefehls inhaftiert. Drei Männer und eine Frau wurden vorläufig festgenommen.
Drogenschmuggel im Fokus
Bereits seit Juli 2025, als zwei Kilogramm Amphetamin bei einer 34-jährigen Verdächtigen entdeckt wurden, laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die Spur führte zu einer Gruppe im Allgäu, die verdächtigt wird, große Mengen Kokain, Amphetamin, Ketamin und Marihuana in und außerhalb Deutschland bezogen und im Allgäu sowie Baden-Württemberg verkauft zu haben.
Sichergestellte Drogen und Waffen
Am Tag der Durchsuchungen wurden rund ein Kilogramm Kokain, neun Kilogramm Amphetamin, sieben Kilogramm Ketamin und zwölf Kilogramm Haschisch sichergestellt. Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte mehrere Marihuanaplantagen, zwei Kriegswaffen, eine scharfe Pistole, Munition und zahlreiche Mobiltelefone sowie Speichermedien. Spezialkräfte waren aufgrund der Gefährdungslage im Einsatz.
Die Staatsanwaltschaft Memmingen fordert die Vorführung der sechs Hauptverdächtigen beim Amtsgericht Memmingen. Gleichzeitig werden die Ermittlungen intensiv fortgesetzt und die sichergestellten Daten ausgewertet.





