Am frühen Freitagmorgen des 20. März kam es am Hauptbahnhof Ingolstadt zu einem folgenschweren Unfall, bei dem ein Güterzug teilweise aus den Gleisen sprang und erheblichen Sachschaden verursachte. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Güterzug entgleist durch Hemmschuh
Gegen halb vier Uhr morgens war ein Lokführer gerade dabei, mit dem Güterzug auf Gleis 77 des Bahnhofsgeländes zu rangieren. Dabei übersah er einen Hemmschuh, ein keilförmiges Metallstück, das auf die Schiene gelegt wird, um Waggons am Wegrollen zu hindern. Der Hemmschuh wurde von dem fahrenden Zug mitgeschleift und verklemmte sich an einer Weiche, was zur Entgleisung von zwei Waggons führte.
Erheblicher Sachschaden am Bahnhofsgelände
Der Unfall verursachte weitreichende Schäden: Teile von zwei Weichen wurden zerstört, und die Schienen sowie der Unterbau des Gleises wurden auf einer Länge von rund 60 Metern beschädigt. Der gesamte Sachschaden wird derzeit auf 100.000 Euro geschätzt. Glücklicherweise waren die Güterwagen leer und es gab keine Verletzten.
Unfallermittlungen dauern an
Die Ermittlung des genauen Unfallhergangs ist noch im Gange. Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg ist mit den Nachforschungen betraut, um die Ursachen des Vorfalls vollständig zu klären.




