Handgranatenexplosion in Augsburg: Noch kein Tatverdächtiger

Presse Augsburg
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Nach der Explosion in einer Geschäftspassage gegenüber dem Augsburger Hauptbahnhof gibt es weiterhin keinen konkreten Tatverdächtigen. Das Bayerische Landeskriminalamt (LKA) hat inzwischen offiziell bestätigt, dass bei dem Vorfall eine Handgranate detoniert ist.


Die Explosion hatte sich am Mittwoch, 2. September, gegen 3.15 Uhr in einem Gebäudedurchgang an der Bahnhofstraße ereignet. Eine 17-Jährige und ein 18-Jähriger wurden dabei leicht verletzt und erlitten Knalltraumata. Nach Angaben der Ermittler hielten sich die beiden offenbar zufällig in der Nähe des Explosionsortes auf.

Durch die Detonation wurden zudem mehrere Schaufenster und Gebäudefassaden beschädigt. Betroffen waren unter anderem Geschäfte, ein Juwelier und eine Bank.

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Herkunft der Handgranate weiterhin unklar

Woher die eingesetzte Handgranate stammt, ist bislang nicht bekannt. Das LKA hält sich mit weiteren Angaben zu diesem Teil der Ermittlungen derzeit zurück.

Auch das Motiv ist weiterhin offen. Die Ermittler prüfen unter anderem, ob die Explosion gezielt gegen eines der in der Passage befindlichen Geschäfte gerichtet war. Zudem wird untersucht, ob Verbindungen zu vergleichbaren Fällen aus der Vergangenheit bestehen.

Die Ermittlungen des Bayerischen Landeskriminalamtes dauern an.

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Newsdesk der Presse Augsburg Medien-Redaktion.