Der FC Augsburg steht nach dem überraschenden Auswärtssieg in Leverkusen dicht vor dem sicheren Klassenerhalt. Rein rechnerisch fehlt jedoch noch der letzte Schritt. Trainer Manuel Baum will diesen am Samstag im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt gehen und endgültige Klarheit schaffen. Zudem könnte noch größeres erreicht werden.
Showdown gegen einen direkten Konkurrenten
Mit einem Sieg gegen Frankfurt wären die nötigen Punkte eingefahren. Doch die Aufgabe hat es in sich: Die Eintracht kämpft selbst noch um die internationalen Plätze und steht unter Zugzwang. Als Tabellenachter hinken die Hessen den eigenen Ansprüchen hinterher und benötigen dringend Punkte, um den Anschluss an RB Leipzig auf Rang sieben nicht zu verlieren.
Restchance auf Europa
Auch für den FCA ist der Blick nach oben zumindest noch nicht komplett ausgeschlossen. Mit drei Punkten an diesem Spieltag würde man bis auf drei Zähler auf die Hessen aufschließen. Sollte der Klassenerhalt heute fixiert werden, könnten die Augsburger mit einer starken Schlussphase sogar noch in Richtung Europapokal schielen. Dafür müsste allerdings vieles optimal zusammenlaufen. Das sich der DFB-Pokal-Sieger 2026 ist wohl durch die beiden Finalisten FC Bayern und Stuttgart gesichert, das Deutschland Spanien im Punkteranking überholt ist möglich. Wenn der SC Freiburg zudem auch noch die Europa League für sich entscheiden sollte, dann könnten sogar acht deutsche Teams in den internationalen Wettbewerben antreten.
In den letzten drei Saisonspielen muss also für FCA dann auf alles voll aufgehen. Mit den Spielen in Bremen und gegen Gladbach, sowie im letzten Saisonspiel bei Union Berlin hat man es mit Gegner aus der zweiten Tabellenhälfte zu tun. Es ist nicht ausgeschlossen, das Punktekonto weiter auszubauen. Am 34. Spieltag wird dann abgerechnet.
Kaderplanung nimmt Fahrt auf
Unabhängig vom sportlichen Ausgang laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Nach vier Jahren wird der Vertrag von Elvis Rexhbecaj nicht verlängert, der Mittelfeldspieler kehrt zu seinem Jugendklub VfL Wolfsburg zurück. Gleichzeitig steht der erste Neuzugang fest: Der 18-jährige Angreifer Faik Sakar wechselt von RB Leipzig nach Augsburg und soll dort langfristig aufgebaut werden.





