Knapp 170 Kräfte trainieren in Deggendorf Versammlungslagen

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Bei einer gemeinsamen Übung am 15. Oktober 2026 haben Einsatzkräfte in Deggendorf das Vorgehen bei Versammlungen, Blockaden und anderen eskalierenden Situationen trainiert.

Auf dem Gelände der Bundespolizeiabteilung Deggendorf übten die Einsatzhundertschaft Niederbayern und die Bundespolizei Deggendorf das gemeinsame Vorgehen bei Versammlungslagen. Insgesamt nahmen knapp 170 Einsatzkräfte teil.

Wasserwerfer und Bearbeitungsstraße im Training

Im Mittelpunkt standen die Handlungskompetenz der Einsatzzüge aus Landshut, Passau und Straubing sowie die Koordination der beteiligten Einheiten unter Führung der Einsatzhundertschaft Niederbayern. Trainiert wurden unter anderem die flankierende Begleitung von Wasserwerfern, der Aufbau und Betrieb einer Bearbeitungsstraße für festgenommene Personen sowie der Umgang mit eskalierenden Situationen wie Blockaden.

Das Szenario basierte auf einer fiktiven, sich fortbewegenden Versammlung einer politischen Partei. Gleichzeitig war eine Gegenversammlung angemeldet, bei der mit gewaltbereiten Teilnehmenden gerechnet wurde. Die Einsatzkräfte mussten auf unterschiedliche und teilweise unvorhersehbare Herausforderungen reagieren.

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Mehrere Polizeieinheiten beteiligt

Die Bundespolizeiabteilung Deggendorf stellte das Übungsgelände bereit und beteiligte sich mit einem Einsatzzug, einer technischen Einheit, dem polizeiärztlichen Dienst sowie einer Beweis- und Dokumentationseinheit. Zusätzlich nahmen ein Einsatzzug des Unterstützungskommandos des Polizeipräsidiums München und Beamte der taktischen Kommunikation des Polizeipräsidiums Niederbayern teil.

Als sogenannte „Störer“ wirkten eine Ausbildungseinheit der Bundespolizei, weitere Angehörige der Zentralen Einsatzdienste aus Landshut, Passau und Straubing sowie der Einsatzzug Bad Aibling des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mit. Die Übung wurde vom stellvertretenden Leiter gemeinsam mit dem Koordinator des polizeilichen Einsatztrainings der Zentralen Einsatzdienste Passau vorbereitet und geleitet.

Vor Ort machten sich Leitender Polizeidirektor Stephan Seiler, Leiter der Abteilung Ordnungs- und Schutzaufgaben und Verkehr des Polizeipräsidiums Niederbayern, sowie Polizeidirektor Mario Konjevic, Abteilungsführer der Bundespolizeiabteilung Deggendorf, ein Bild vom Übungsgeschehen. Beide betonten den Wert der dienststellenübergreifenden Zusammenarbeit und sprachen sich dafür aus, diese künftig zu intensivieren.

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Dieser Beitrag wurde unter Einsatz Künstlicher Intelligenz erstellt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.