Mehrere Wohnungen in Landshut und Dingolfing-Landau wegen Kinderpornografie durchsucht
Bei einer Aktion der Kriminalpolizeiinspektion Landshut sind am Montagmorgen sieben richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt worden. Betroffen waren Wohnungen in der Stadt Landshut und im Landkreis Dingolfing-Landau; die Beschuldigten sind zwischen 17 und 64 Jahre alt und stehen im Verdacht, über verschiedene Internetplattformen kinderpornographische Dateien erworben und besessen zu haben. Nach Angaben der Polizei bestehen zwischen den Tatverdächtigen keine Verbindungen.
Digitale Beweismittel sichergestellt
Die Einsatzkräfte stellten im Zuge der Maßnahmen mehrere Mobiltelefone sowie Laptops und Tablets sicher. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Landshut dauern an.
Hinweise zum Umgang mit strafbaren Dateien
Die Polizei weist darauf hin, dass vermeintliche Anonymität im Internet keine Sicherheit vor Strafverfolgung bietet. Vor allem soziale Netzwerke würden immer wieder zum Austausch strafbarer Inhalte genutzt. Wer eine solche Datei erhält, solle den Inhalt nicht löschen, sondern unverzüglich die Polizei informieren. Zudem solle man in der betreffenden Gruppe deutlich machen, dass man sich von solchen Inhalten distanziert und deren Zusendung nicht wünscht, um die eigene Haltung zu dokumentieren, und nach der Anzeige die Gruppe verlassen.
Als weitere Empfehlungen nennt die Polizei, die Notwendigkeit einer Mitgliedschaft in größeren oder unübersichtlichen Chatgruppen kritisch zu prüfen, die automatische Speicherung von Bild- und Videodateien in Messenger-Diensten zu deaktivieren und beim Online-Kontakt das tatsächliche Alter von Gesprächspartnern stets kritisch zu hinterfragen. Bei pädophilen Neigungen werde auf anonyme Hilfsangebote hingewiesen.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

