Am Dienstagnachmittag gegen 14:30 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A7 zwischen der Anschlussstelle Nersingen und dem Autobahndreieck Hittistetten ein schwerer Lkw-Unfall, der zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. Die Polizei erhielt mehrere Meldungen über den Vorfall, woraufhin ein Großaufgebot an Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zur Unfallstelle ausrückte.
Lkw-Unfall auf A7: Panne führte zu Kollision
Ein 52-jähriger Lkw-Fahrer hatte auf Höhe des Parkplatzes Hahnenberg eine Panne und stand deshalb bereits seit einiger Zeit auf dem Seitenstreifen. Ein Sattelzug mit rumänischer Zulassung, gesteuert von einem 45-jährigen Fahrer aus Rumänien, erkannte das stehende Pannenfahrzeug zu spät. Trotz Ausweichversuch nach links, kollidierte die rechte Front seiner Sattelzugmaschine mit dem Heck des Anhängers. Dabei wurde die Fahrerkabine der rumänischen Sattelzugmaschine teilweise abgerissen.
Verletzungen, Sachschaden und Maßnahmen vor Ort
Der Sattelzug geriet anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und kam letztendlich zerstört – die rechte Seite des Sattelzugs war komplett zerfetzt – in einer angrenzenden Wiese zum Stehen. Der Fahrer erlitt nur leichte Verletzungen und wurde mit einem Krankenwagen ins Krankenhaus transportiert. Während die Bergung der Lkw noch andauert und bis in die Abendstunden reichen wird, sperrten die Autobahnmeisterei und die Feuerwehr abwechselnd die Fahrspuren, um das Trümmerfeld zu beseitigen. Da der Sattelzug über die angrenzende Wiese geborgen werden kann, bleibt eine vollständige Sperrung der Autobahn wahrscheinlich aus. Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 200.000 Euro geschätzt. Der Rückstau erstreckte sich phasenweise weit über die Anschlussstelle Nersingen hinaus.





