Niederbayerische Polizei verstärkt Artenschutzkontrollen gegen Wildtierkriminalität im Juni und Oktober

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

NIEDERBAYERN. Das Polizeipräsidium Niederbayern engagiert sich auch 2026 im EU-LIFE-Projekt „wildLIFEcrime“, um Naturschutzkriminalität zu bekämpfen. In den Monaten Juni und Oktober werden verstärkt Artenschutzstreifen durchgeführt.

Streng geschützte Tierarten in Gefahr

Niederbayern beherbergt zahlreiche streng geschützte Tiere wie Greifvögel, Luchse, Wölfe und Biber. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, diese Tiere zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Trotz dieser Gesetze registriert das Polizeipräsidium Niederbayern immer wieder Straftaten gegen diese Tierarten.

Gezielte Maßnahmen in Juni und Oktober

Während der Schwerpunktmonate kommen die Zentralen Einsatzdienste, unterstützt von Diensthundeführern, zum Einsatz. Sie überwachen insbesondere Spazier- und Wanderwege sowie Wald- und Wiesenflächen, um verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen. Dabei stehen das Aufspüren von Giftködern, Fallen und verletzten Tieren im Vordergrund. Gleichzeitig suchen die Einsatzkräfte das Gespräch mit Bürgern, um über die illegale Verfolgung geschützter Arten zu informieren.

Aufruf zur Unterstützung und präventive Bemühungen

Das Ziel des Polizeipräsidiums ist es, Verstöße zu verhindern und aufzuklären, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit einen nachhaltigen Schutz der Tierarten zu gewährleisten. Die Bevölkerung ist aufgerufen, verdächtige Wahrnehmungen der Polizei zu melden, um die Schutzmaßnahmen zu unterstützen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.