Polizei verstärkt Artenschutzkontrollen in Bischofsmais im Rahmen von EU-Projekt “wildLIFEcrime”

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

BISCHOFSMAIS, LKR. REGEN. Im Rahmen des EU-LIFE-Projekts „wildLIFEcrime“ hat das Polizeipräsidium Niederbayern im Juni verstärkte Artenschutzkontrollen durchgeführt. Am Montag, dem 29.06.2026, wurden Einsatzkräfte mit Diensthunden in Bischofsmais eingesetzt.

Schutz für bedrohte Tierarten

Das Ziel dieser Maßnahmen besteht darin, Verstöße gegen artenschutzrechtliche Bestimmungen frühzeitig zu erkennen und streng geschützte Tierarten zu schützen. Im gesamten Monat Juni gab es in Niederbayern verstärkte Kontrollen.

Einsatz in gefährdeten Gebieten

Die Diensthundeführer patrouillierten mit vier Hunden durch ausgewählte Gebiete in Bischofsmais – darunter Wälder und Wanderwege -, die eine besondere Gefährdung für geschützte Tierarten darstellen können. Der Fokus lag auf der Erkennung von Giftködern, Fallen und verdächtigen Gegenständen sowie der Identifizierung verletzter oder getöteter Tiere. Glücklicherweise wurden keine Verstöße festgestellt.

Fortsetzung der Bemühungen

Seit 2023 ist das Polizeipräsidium Niederbayern Teil des Projekts „wildLIFEcrime“, das der Bekämpfung von Naturschutzkriminalität dient. Nach dem Schwerpunktmonat im Juni ist ein weiterer im Oktober geplant. Die Bevölkerung wird gebeten, verdächtige Beobachtungen der Polizei zu melden, um bei der Verhinderung und Aufklärung von Straftaten im Bereich des Artenschutzes zu unterstützen.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.