20-Jähriger bei schwerem Unfall auf B20 bei Burgkirchen getötet

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Am Sonntagnachmittag, dem 12. Juli 2026, ereignete sich ein tragischer Verkehrsunfall auf der B 20 bei Burgkirchen im Landkreis Altötting. Bei dem Unglück erlitt ein 20-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Kulmbach tödliche Verletzungen.

Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang

Ein 18-jähriger Autofahrer aus Österreich war gegen 15:20 Uhr mit seinem Opel von Tittmoning in Richtung Burgkirchen unterwegs. Im Bereich der späteren Unfallstelle wollte er offenbar nach links abbiegen und bremste ab. Direkt hinter ihm fuhren zwei Motorradfahrer aus dem Landkreis Kulmbach. Während der erste Motorradfahrer rechtzeitig bremsen konnte, reagierte der zweite zu spät. Bei seinem Bremsversuch kam er zu Fall, rutschte auf die Gegenfahrbahn und wurde von einem entgegenkommenden Kleinbus erfasst, der von einem 44-jährigen Fahrer aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gelenkt wurde. Trotz sofortiger Erste-Hilfe-Maßnahmen durch andere Verkehrsteilnehmer verstarb der Motorradfahrer noch am Unfallort.

Einsatz von Rettungskräften und Straßensperrung

Zahlreiche Rettungskräfte, sowie die Feuerwehren aus Dorfen, Raitenhaslach und Asten, waren vor Ort, um die Unfallstelle abzusichern und die Bundesstraße zu sperren. Die andere unfallbeteiligten Personen blieben körperlich unverletzt und wurden durch das Kriseninterventionsteam betreut.

Unfallermittlungen laufen

Für die Dauer der Unfallaufnahme war die B 20 für etwa drei Stunden vollständig gesperrt. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Burghausen unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Traunstein geführt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.