Oberpfalz: Betrüger geben sich am Telefon als Bank, Polizei und Bundesbank aus und verlangen Überweisungen auf „Sicherheitskonto“

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Betrugsmasche: Opfer sollen Geld auf „Sicherheitskonto“ überweisen

Die Polizei in der Oberpfalz warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche, bei der sich Täter als Bankmitarbeiter, Polizeibeamte oder Mitarbeiter der Deutschen Bundesbank ausgeben und insbesondere russischsprachige Personen unter Druck setzen. Den Betroffenen wird zunächst mitgeteilt, in ihrem Namen sei ein Kredit über 17.000 Euro aufgenommen worden; später folgen Hinweise auf weitere Kredite oder hohe Forderungen, ehe sie aufgefordert werden, ihr Guthaben auf ein angebliches „Sicherheits-“ beziehungsweise „Referenzkonto“ zu überweisen.

Vorgehen der Täter und genutzte Kommunikationswege

Die Anrufe und Nachrichten erfolgen telefonisch sowie über den Messengerdienst Telegram, teils treten die Täter dort sogar per Videoanruf auf, um ihre vermeintliche Identität zu untermauern. Auffällig ist, dass in den bislang bekannt gewordenen Fällen die gespoofte Rufnummer 030 186810 genutzt wurde; dabei handelt es sich tatsächlich um die Vermittlungsnummer des Bundesministeriums des Innern. Durch Spoofing können Täter somit eine tatsächlich existierende Behördennummer auf dem Display erscheinen lassen.

Im weiteren Verlauf der Betrugsversuche wird gegenüber den Opfern behauptet, es bestünden noch weitere Forderungen bei verschiedenen Banken. Teilweise wird zudem der Eindruck erweckt, ein ehemaliger Bankmitarbeiter könne für die angeblichen Vorgänge verantwortlich sein. Als vermeintliche Lösung wird die Einrichtung des „Sicherheits-“ oder „Referenzkontos“ angeboten, woraufhin Betroffene gebeten werden, Kontostände mitzuteilen und Guthaben zu überweisen. Tatsächlich dient dieses Vorgehen dazu, die Vermögenswerte auf ein von den Tätern kontrolliertes Konto zu transferieren.

Polizeiempfehlungen zum Schutz vor der Masche

Die Oberpfälzer Polizei rät, bei unerwarteten Anrufen vermeintlicher Bank- oder Behördenmitarbeiter besonders vorsichtig zu sein, sich nicht unter Druck setzen zu lassen und im Zweifel das Gespräch zu beenden. Angaben sollten unabhängig über offizielle Kontaktwege überprüft werden. “Banken und Behörden fordern niemals dazu auf, Geld auf ein sogenanntes Sicherheits- oder Referenzkonto zu überweisen”, heißt es in der Mitteilung.

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Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.