Illertissen / A7 – Am Montagnachmittag erlebte eine 24-jährige Pferdebesitzerin einen Schreckmoment, als ihr 13-jähriger Belgischer Warmblutwallach namens „Norbert“ einen unerwarteten Ausflug auf die Autobahn A7 unternahm. Die Koppel des Tieres befindet sich in der Nähe der Anschlussstelle Illertissen.
Ausgebüxtes Pferd sorgt für Aufregung
Gegen 16:00 Uhr versuchte die Besitzerin, das Pferd von der Koppel zu holen – jedoch riss sich Norbert los und galoppierte direkt auf die Autobahnauffahrt in Richtung Norden. Ein aufmerksamer 38-jähriger Autofahrer reagierte schnell, schaltete das Warnblinklicht ein und fuhr in langsamen Schlangenlinien, um den nachfolgenden Verkehr zu warnen. Auch die dahinter fahrenden Lkw halfen durch Nebeneinanderfahren, den Verkehr zu bremsen.
Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres
Glück im Unglück: Norbert entschied sich nach wenigen Hundertmetern, seinen Ausflug zu beenden und blieb stehen. Die Besitzerin und ein aufmerksamer Zeuge fingen ihn ein. Mit Hilfe einer Hundeleine, die von einer herbeigerufenen Polizeihundeführerin bereitgestellt wurde, konnte Norbert bis zum Eintreffen eines Pferdetransporters gesichert werden. Die Verladung in den Transporter verlief problemlos.
Verkehrsbehinderungen blieben minimal
Dank des schnellen Einsatzes von fünf Polizeistreifen, die den Verkehr drosselten und den rechten Fahrstreifen sperrten, blieben schwerwiegende Folgen aus. Während der Verladung wurde kurzzeitig auch der linke Fahrstreifen gesperrt, was zu einem kurzen Rückstau führte, der sich jedoch rasch auflöste. Weder das Pferd noch Verkehrsteilnehmer wurden verletzt, und der Vorfall endete glücklicherweise ohne größere Zwischenfälle.




