Playoff-Serie ausgeglichen – EHC Königsbrunn unterliegt in Peißenberg

Der EHC Königsbrunn musste im zweiten Viertelfinalspiel der Best-of-Seven-Serie einen Dämpfer hinnehmen. Bei den Peißenberg Miners unterlagen die Brunnenstädter auswärts mit 2:5. Damit sicherten sich die Gastgeber ihren ersten Sieg in der Serie und stellten auf 1:1.

Bis auf die Langzeitverletzten Luca Kinzel und Moritz Weißenhorn konnte der EHC nahezu in Bestbesetzung antreten. Neben Stefan Vajs kehrte auch Peter Brückner in den Kader zurück. Vajs stand wieder als Nummer eins zwischen den Pfosten, Benni Beck nahm als Backup auf der Bank Platz.

Starker Start der Miners und verdiente Pausenführung

Wie bereits im ersten Duell erwischten die Miners den besseren Beginn. In der dritten Spielminute setzte Weiland Parrish mit einem Pfostentreffer ein erstes Ausrufezeichen, nur Sekunden später brachte Ryan Murphy die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Königsbrunn kam zwar kurz darauf durch Peter Brückner zu einer guten Möglichkeit, insgesamt hatten jedoch die Miners mehr Spielanteile. Besonders die Formation um Parrish, Vogl und Murphy sorgte immer wieder für Gefahr im Drittel des EHC. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Peißenberg in Überzahl durch Lautenbacher auf 2:0 – ein verdienter Zwischenstand.

Strafen prägen das Mitteldrittel

Der zweite Abschnitt begann für Königsbrunn in Unterzahl – und mit dem 3:0 für die Miners in der 24. Minute. Doch die Antwort folgte prompt: Johan Lorraine verwertete einen Abpraller und verkürzte auf 3:1. Die Hoffnung währte allerdings nur kurz, denn nur eine Minute später nutzte Dejan Vogl einen Alleingang eiskalt zum 4:1. In der Folge machten sich die Brunnenstädter das Leben selbst schwer und sammelten zahlreiche Strafzeiten. Gefühlt stand der EHC fast das komplette Mitteldrittel in Unterzahl auf dem Eis. Peißenberg konnte daraus jedoch kein weiteres Kapital schlagen. Stattdessen traf Hugo Turcotte in der 38. Minute bei Vier-gegen-Vier zum 4:2. Königsbrunn erhöhte anschließend den Druck und blieb bis zur zweiten Pause im Spiel.

Früher Treffer entscheidet die Partie

Im Schlussabschnitt legten die Miners erneut einen Blitzstart hin und erzielten früh das 5:2. Danach war beim EHC spürbar die Luft raus. Weitere Strafzeiten verhinderten einen geordneten Spielfluss. In der 48. Minute vergab Ryan Murphy einen Penalty, auch eine anschließende doppelte Überzahl der Gastgeber blieb ohne Torerfolg. Fünf Minuten vor dem Ende setzte Trainer Bobby Linke alles auf eine Karte und nahm Torhüter Stefan Vajs für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Doch erneut kassierte Königsbrunn Strafzeiten und beraubte sich damit der letzten Chance auf eine Aufholjagd.

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Disziplin als entscheidender Faktor

Am Ende stand eine 2:5-Niederlage für den EHC Königsbrunn. Die Miners präsentierten sich über weite Strecken disziplinierter und nutzten die Fehler des Gegners konsequent aus. Nach einem Rückstand nach dem ersten Drittel wäre für Königsbrunn noch genügend Zeit gewesen, das Spiel zu drehen. Die Vielzahl an Unterzahlsituationen machte dieses Vorhaben jedoch zunichte und führte letztlich zum verdienten Ausgleich in der Serie.

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