Im September letzten Jahres wurde auf der Lindauer Insel ein Einbruch in ein Juweliergeschäft verübt, bei dem Schmuck im sechsstelligen Bereich gestohlen wurde. Jetzt haben Ermittler der Lindauer Kriminalpolizei einen Verdächtigen ermittelt: Ein 56-jähriger ungarischer Staatsangehöriger, der bereits wegen anderer Straftaten in Haft sitzt, steht im Fokus der Untersuchungen.
Ermittlungen führen zur Festnahme
Am Tatort gefundene Spuren führten die Beamten zu dem Verdächtigen, der bereits polizeibekannt ist. Der Verbleib der gestohlenen Schmuckstücke bleibt jedoch ungeklärt. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort, um auch mögliche Zusammenhänge mit einem weiteren Juweliereinbruch im Oktober 2025 in Memmingen zu überprüfen.
Details der Einbruchsdelikte
Der Einbruch in Lindau ereignete sich in einer Juweliergeschäft in der Salzgasse, wo Täter Schmuck im Wert von ungefähr 200.000 EUR entwendeten und einen zusätzlichen Sachschaden von etwa 5.000 EUR verursachten. Bei der Tat in Memmingen drangen zwei Täter, genauso gewaltsam, in ein Juweliergeschäft in der Maximilianstraße ein und erbeuteten Schmuck im unteren sechsstelligen Bereich.
Zeugenaufruf der Polizei
Die Polizei ermittelt weiterhin intensiv in beiden Fällen. Zeugen, die im Umfeld der Tatorte verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden um Mithilfe gebeten. Hinweise in Bezug auf den Einbruch in Lindau nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08382/910-0 entgegen. Beobachtungen rund um den Vorfall in Memmingen werden über die Telefonnummer 08331/100-0 erbeten.

