Nachwuchssportler von FCA und AEV informieren sich über Handwerksberufe

Augsburg – Nachwuchstalente des FC Augsburg und des Augsburger Panther haben am gestrigen Abend Einblicke in verschiedene Handwerksberufe erhalten. Eingeladen hatte die Handwerkskammer für Schwaben, die die Berufsinfoveranstaltung bereits seit 2010 regelmäßig für junge Leistungssportler organisiert.

Rund 130 Jugendliche nahmen gemeinsam mit Trainern und Eltern an der Veranstaltung teil. In den Werkstätten des Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Schwaben konnten sie ihr handwerkliches Geschick praktisch erproben. Angeboten wurden unter anderem Tätigkeiten aus den Bereichen Konditorei, Elektrotechnik, Maler- und Lackiererhandwerk, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Gerüstbau.

HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Er hob insbesondere die Rolle von Eltern, Trainern und Betreuern bei der Berufsorientierung hervor. An die Jugendlichen gerichtet betonte Wagner, dass das Handwerk mit über 130 Ausbildungsberufen vielfältige Karrierewege biete – von Führungspositionen in Betrieben über die Selbstständigkeit bis hin zum Hochschulzugang mit einem Meisterabschluss.

Plan B zur sportlichen Laufbahn

Roy Stapelfeld, kaufmännischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Augsburg, unterstrich die Bedeutung einer beruflichen Alternative zum Profisport. Zwar verfolgten alle Talente das Ziel einer sportlichen Karriere, doch nur wenige könnten diesen Traum langfristig verwirklichen. Deshalb setze der FCA-Nachwuchs neben dem Sport bewusst auf Schule und Persönlichkeitsentwicklung.

Auch AEV-Präsident Lukas Gebele betonte die Notwendigkeit einer ausgewogenen Perspektive. Zu oft würden sich Nachwuchssportler und ihr Umfeld ausschließlich auf den Sport fokussieren. Sein Fazit: „49 Prozent Sport, 51 Prozent Schule und Ausbildung.“

Handwerk als zukunftssichere Perspektive

Beide Vereinsvertreter sehen im Handwerk eine verlässliche und nachhaltige Option – sowohl als Absicherung für den Fall, dass der Sprung in den Profisport nicht gelingt, als auch für die Zeit nach einer möglichen Sportkarriere. Eigenschaften wie Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen würden Sport und Handwerk gleichermaßen verbinden.

Die Handwerkskammer Schwaben betrachtet die Berufsinfoveranstaltung als bewährte Kooperation, die jungen Sportlern hilft, frühzeitig realistische und zukunftsfähige berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Augsburg – Nachwuchstalente des FC Augsburg und des Augsburger Panther haben am gestrigen Abend Einblicke in verschiedene Handwerksberufe erhalten. Eingeladen hatte die Handwerkskammer für Schwaben, die die Berufsinfoveranstaltung bereits seit 2010 regelmäßig für junge Leistungssportler organisiert.

Rund 130 Jugendliche nahmen gemeinsam mit Trainern und Eltern an der Veranstaltung teil. In den Werkstätten des Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Schwaben konnten sie ihr handwerkliches Geschick praktisch erproben. Angeboten wurden unter anderem Tätigkeiten aus den Bereichen Konditorei, Elektrotechnik, Maler- und Lackiererhandwerk, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Gerüstbau.

HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Er hob insbesondere die Rolle von Eltern, Trainern und Betreuern bei der Berufsorientierung hervor. An die Jugendlichen gerichtet betonte Wagner, dass das Handwerk mit über 130 Ausbildungsberufen vielfältige Karrierewege biete – von Führungspositionen in Betrieben über die Selbstständigkeit bis hin zum Hochschulzugang mit einem Meisterabschluss.

Plan B zur sportlichen Laufbahn

Roy Stapelfeld, kaufmännischer Leiter des Nachwuchsleistungszentrums des FC Augsburg, unterstrich die Bedeutung einer beruflichen Alternative zum Profisport. Zwar verfolgten alle Talente das Ziel einer sportlichen Karriere, doch nur wenige könnten diesen Traum langfristig verwirklichen. Deshalb setze der FCA-Nachwuchs neben dem Sport bewusst auf Schule und Persönlichkeitsentwicklung.

Auch AEV-Präsident Lukas Gebele betonte die Notwendigkeit einer ausgewogenen Perspektive. Zu oft würden sich Nachwuchssportler und ihr Umfeld ausschließlich auf den Sport fokussieren. Sein Fazit: „49 Prozent Sport, 51 Prozent Schule und Ausbildung.“

Handwerk als zukunftssichere Perspektive

Beide Vereinsvertreter sehen im Handwerk eine verlässliche und nachhaltige Option – sowohl als Absicherung für den Fall, dass der Sprung in den Profisport nicht gelingt, als auch für die Zeit nach einer möglichen Sportkarriere. Eigenschaften wie Teamgeist, Disziplin und Durchhaltevermögen würden Sport und Handwerk gleichermaßen verbinden.

Die Handwerkskammer Schwaben betrachtet die Berufsinfoveranstaltung als bewährte Kooperation, die jungen Sportlern hilft, frühzeitig realistische und zukunftsfähige berufliche Perspektiven zu entwickeln.

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