Polizei stellt sechs Verdächtige nach Berghütten-Aufbruch am Gaisalpsee

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

Am Dienstagmorgen wurde bei der Polizei in Oberstdorf ein Einbruch in eine Berghütte am Gaisalpsee gemeldet. Nahe der Hütte wurden verdächtige Personen gesichtet, was zu einem Einsatz der Polizei führte.

Polizeiaktion am Gaisalpsee

Beamte der Polizeiinspektion Sonthofen und zwei Polizeibergführer der Alpinen Einsatzgruppe Allgäu machten sich auf den Weg zum Gaisalpsee. Vor Ort fanden sie sechs Männer deutscher und ukrainischer Staatsangehörigkeit im Alter von 18 bis 25 Jahren. Die Verdächtigen hatten sich zunächst abseits des Weges versteckt, konnten jedoch von den Einsatzkräften gestellt werden.

Vielzahl an Vergehen aufgedeckt

Während der Kontrolle wurden mehrere Vergehen festgestellt. Die Verdächtigen werden des Wildfischens und des unerlaubten Campierens in einem Naturschutzgebiet verdächtigt. Zudem hinterließen sie ihren Müll in der freien Natur. Ob die Gruppe auch für den Hütteneinbruch verantwortlich ist, bleiben die weiteren Ermittlungen abzuwarten. An der Hütte selbst entstand ein Sachschaden von etwa 6.000 Euro.

Verstärkte Naturschutzkontrollen geplant

In Reaktion auf vermehrte Meldungen von Wildcamping und Sachbeschädigung in den Allgäuer Alpen, plant die Alpine Einsatzgruppe Allgäu verstärkte Naturschutzkontrollen in den kommenden Wochen. Zeugen, die Hinweise zum Vorfall am Gaisalpsee haben, werden gebeten, sich bei der Polizeistation Oberstdorf unter der Telefonnummer 08322 96040 zu melden.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.