Am vergangenen Samstagnachmittag kam es in der Nürnberger Altstadt zu mehreren Versammlungen. Die Polizei sorgte durch Abgrenzungsmaßnahmen dafür, dass die Ereignisse weitgehend geordnet verliefen.
Versammlungen im Zentrum Nürnbergs
Gegen 13:45 Uhr versammelten sich etwa 50 Personen mit dem Motto „Gemeinsam für Deutschland“ im Bereich Waaggasse/Hauptmarkt. Parallel dazu fanden mehrere angemeldete Gegenversammlungen mit bis zu 200 Teilnehmern statt. Um die unterschiedlichen Gruppen voneinander zu trennen, setzte die Polizei Absperrgitter ein.
Demonstrationen und Blockaden
Rund eine Stunde später, um 14:50 Uhr, formierte sich die zuerst genannte Gruppe zu einem Demonstrationszug, der die angemeldete Strecke durch die Innenstadt beschritt. Auch viele Gegendemonstranten beteiligten sich an den Gegenaufzügen. Im Laufe des Nachmittags errichteten kleinere Gruppen an verschiedenen Orten, wie der Weißgerbergasse und der Kaiserstraße, Sitzblockaden, die von der Polizei umgangen oder auflösungstechnisch als Versammlung beschränkt wurden.
Abschluss und polizeiliche Prüfung
Gegen 17:00 Uhr erklärten die Versammlungsleiter das Ende der Veranstaltungen. Die Kriminalpolizei Nürnberg untersucht nun mögliche Verstöße im Rahmen der Versammlungen. Neben der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte waren auch die Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, die Bayerische Bereitschaftspolizei und die Kriminalpolizei Nürnberg im Einsatz.
Erstellt durch: Michael Sebald

