Polizei zieht positive Bilanz nach überwiegend störungsfreien Versammlungen in Passau

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

PASSAU. Am heutigen Samstag, den 20. Juni 2026, zog die Polizei aus Passau eine vorläufige Bilanz zum Versammlungsgeschehen und der parteipolitischen Veranstaltung.

Polizeikräfte aus ganz Bayern im Einsatz

Das Polizeipräsidium Niederbayern erhielt Unterstützung von zahlreichen Einsatzkräften, darunter die Bayerische Bereitschaftspolizei sowie Einheiten aus Oberbayern-Süd, Oberbayern-Nord, München, Mittelfranken, Schwaben Süd-West, Oberpfalz, dem Bayerischen Landeskriminalamt und der Bundespolizei.

Störungsfreier Ablauf trotz kleinerer Zwischenfälle

Die Versammlungen verliefen aus polizeilicher Sicht weitgehend störungsfrei, obwohl es vereinzelt zu Blockadeversuchen und kurzfristigen Spontanversammlungen kam. Die Polizei schätzt, dass die Teilnehmerzahl bei über 1.500 lag. Vier Personen wurden wegen einer Sitzblockade vorübergehend festgehalten, darunter eine 28-jährige Frau, gegen die ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Vermummungsverbot eingeleitet wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Beteiligten wieder entlassen.

Ermittlungen wegen verschiedenen Delikten

Eine größere Personengruppe versuchte, eine Polizeikette zu durchbrechen, und wurde durch den Einsatz von Pfefferspray zurückgedrängt. Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurden gegen mehrere Personen eingeleitet. Verkehrsstörungen traten kurzzeitig im Bereich Pionierstraße und Messestraße auf, wo eine Umleitung eingerichtet wurde. Eine gleichzeitige Sportveranstaltung verlief hingegen störungsfrei.

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Polizeivizepräsident Sika lobte den professionellen Einsatz aller Beteiligten und dankte der Bevölkerung für ihr Verständnis angesichts der temporären Verkehrsbeeinträchtigungen.

Veröffentlicht: 20.06.2026, 21.50 Uhr

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.