Am Dienstag, dem 7. April 2026, sorgte ein größerer Polizeieinsatz am U-Bahnhof Königsplatz in München für Aufsehen. Gegen 14:20 Uhr wurden mehr als zehn Polizeistreifen alarmiert.
Vorfall im U-Bahn-Zug
Ein 18-jähriger Deutscher aus dem Landkreis Dachau geriet in den Fokus der Einsatzkräfte, weil er in einem U-Bahn-Zug mit einer Schreckschusspistole hantierte. Die Waffe, die er aus einem Rucksack hervorgeholt hatte, erweckte einen bedrohlichen Eindruck. Ein 24-jähriger Mitreisender handelte geistesgegenwärtig, überwältigte den jungen Mann und hielt ihn fest.
Übernahme durch Bundeswehrsoldaten
Ein uniformierter Bundeswehrsoldat, der sich zufällig vor Ort befand, reagierte schnell und sicherte die Waffe. Als dieser den U-Bahn-Zug verließ, trafen die ersten Polizeikräfte ein. Der Soldat agierte besonnen, indem er die Pistole und seine Hände sichtbar nach oben hielt, um den Beamten die Kontrolle der Lage zu signalisieren. Die Polizei nahm die Waffe in Gewahrsam.
Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen
Der Jugendliche wurde zur weiteren Untersuchung auf eine nahegelegene Polizeidienststelle gebracht. Ihm wird Bedrohung und ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen, da er nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheins für die Schreckschusspistole ist. Die Ermittlungen dauern an, der Tatverdächtige verbleibt vorerst in Polizeigewahrsam. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.




