Präventionskampagne in Bayreuth: Sparkasse und Polizei warnen vor Betrugsmaschen im öffentlichen Nahverkehr

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

Seit mehreren Tagen läuft in Bayreuth eine präventive Kampagne des Polizeipräsidiums Oberfranken, der Sparkasse Bayreuth und Radio Mainwelle. Mit Hilfe von Radiobeiträgen und sozialen Medien klären die Partner über aktuelle Betrugsmaschen auf und geben wertvolle Tipps zum Schutz vor Kriminalität. Jetzt wird die Aktion durch die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Bayreuth auch im öffentlichen Nahverkehr sichtbar.

Erheblicher Schaden durch Callcenterbetrug

Die Notwendigkeit für Aufklärung ist groß: Im vergangenen Jahr verursachte Callcenterbetrug in Oberfranken einen Vermögensschaden von mehr als zwei Millionen Euro. Diese Betrugsform zählt zu den häufigsten Arten, bei denen Täter am Telefon vorgeben, Polizeibeamte, Bankmitarbeiter oder Behördenvertreter zu sein, um an Geld oder sensible Daten zu gelangen.

Umfassende Themen der Präventionskampagne

Die Kampagne thematisiert jedoch nicht nur klassische Callcenterbetrugsmethoden. Auch andere Betrugsvarianten wie der „falsche Handwerker“, Schockanrufe, Enkeltrick und sogenanntes Love Scamming stehen im Fokus der Präventionsarbeit.

Präsenz im öffentlichen Nahverkehr

Um die Botschaften der Kampagne auch im Stadtbild zu verbreiten, unterstützen die Stadtwerke Bayreuth die Aktion, indem sie Plakate in ihren Bussen anbringen. Dadurch werden täglich zahlreiche Fahrgäste auf die Gefahren verschiedener Betrugsmaschen aufmerksam gemacht.

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Am Montag fand am Bayreuther Luitpoldplatz die symbolische Übergabe der Aktionsplakate sowie ein Fototermin der beteiligten Partner statt. Gemeinsam setzen sie damit ein sichtbares Zeichen gegen Betrug und für mehr Sensibilisierung in der Bevölkerung.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.