Reiseportal Booking will Regulierung von Ferienwohnungen

DTS Nachrichtenagentur
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Der Chef der Reiseplattform Booking, Glenn Fogel, hält eine Regulierung von Ferienwohnungen für sinnvoll. “Wir müssen einen fairen Ausgleich finden”, sagte Fogel dem “Tagesspiegel” und dem “Handelsblatt” (Freitagausgaben). Booking arbeite daher eng mit den lokalen Regierungen und anderen Beteiligten zusammen.

Bandenwerbung für Booking.com (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die weltgrößte Reiseplattform vermittelt schon seit Längerem neben Hotelzimmern auch Ferienwohnungen und -häuser von privaten Anbietern. Von den insgesamt mehr als 32 Millionen Unterkunfts-Listings waren auf Booking Ende des zweiten Quartals 9,1 Millionen alternative Unterkünfte. Im zweiten Quartal 2026 ist das Angebot an Listings für alternative Unterkünfte gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent gewachsen.

In Städten wie Paris, Venedig, Amsterdam und auch Berlin gibt es Kritik aus der Bevölkerung gegen die Vermietung von Ferienapartments, weil diese den Wohnraum verknappen und die Mieten in die Höhe treiben. Zudem fühlen sich viele Anwohner genervt. “Natürlich braucht es Regeln auch in diesem Geschäft, sonst würde es Chaos geben”, sagte der Konzernchef.

Fogel warnte aber zugleich vor zu starken Eingriffen. “Was man nicht braucht, ist eine Regulierung, die nichts schafft, außer Ineffizienz”, sagte er.

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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.