Bitumen ausgelaufen bei Pumpvorgang in Ortenburg
Beim Pumpen von Bitumen in Maierhof, einem Ortsteil von Ortenburg, sind am Donnerstagmittag mehrere hundert Liter der klebrigen Masse ausgetreten, nachdem ein Schlauch riss. Die Feuerwehr und die Polizei waren über mehrere Stunden im Einsatz, um ein weiteres Ausbreiten des Stoffes zu verhindern; nach aktuellem Stand bestand “keine akute und konkrete Gefahr für die Bevölkerung”. Verletzte gab es nicht, das Schadensausmaß lässt sich bislang noch nicht beziffern.
Einsatzmaßnahmen vor Ort
Der 45-jährige Fahrer eines Lkw aus dem nördlichen Landkreis Passau wollte Bitumen in eine vorgesehene Vorrichtung pumpen, als aus noch ungeklärten Gründen der Schlauch platzte und die Masse in einen nahegelegenen Regenschacht floss. Dieser Schacht mündet nach mehreren Metern in einen Flurgraben, der wiederum Richtung Wolfach verläuft. Um eine Ausbreitung zu verhindern, errichteten die Feuerwehren aus Ortenburg und Söldenau sowohl im Regenschacht als auch im Flurgraben mehrere Ölsperren und dichteten Deckel ab.
Nach Angaben der Einsatzkräfte gelangte zwar Bitumen in den Regenschacht, in den Flurgraben sei jedoch nur sehr wenig Öl-/Wassergemisch gelangt. In die Wolfach floss die Masse “bis dato zu keiner Zeit”. Die Feuerwehren waren mit rund 15 Einsatzkräften vor Ort, die Polizei mit zwei Streifen.
Ermittlungen und Beteiligte Behörden
Der Gefahrguttrupp des Polizeipräsidiums Niederbayern sowie Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes wurden zur Lageeinschätzung und zur Prüfung möglicher Verstöße hinzugezogen. Auch Bürgermeister Stefan Lang machte sich vor Ort ein Bild der Lage. Die weitere Sachbearbeitung übernehmen die Ermittler der Polizeiinspektion Vilshofen an der Donau. Bei Vorliegen weiterer nennenswerter Erkenntnisse wird nachberichtet.
Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

