Ein 72-jähriger Mann löste am Samstagnachmittag einen Polizeieinsatz in Karlshuld (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen) aus, nachdem er gedroht hatte, sich und seine Familienangehörigen in einem Einfamilienhaus in Karlshuld mit einer Schusswaffe zu verletzen. Die Polizei sperrte den Bereich ab, und eine Spezialeinheit konnte den Mann, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, gegen 17 Uhr vorläufig festnehmen und die Waffe sichern. Anschließend wurde der Rentner in eine Klinik eingewiesen.

Gegen 14 Uhr am Samstagnachmittag (02.09.203) erreichte die Polizei der Notruf, dass ein 72-jähriger Mann gedroht hatte, sich und seine Familienangehörigen mit einer Schusswaffe zu verletzen. Als die Polizeikräfte am Einsatzort eintrafen, isolierte sich der Mann mit der Waffe in einem Zimmer des Einfamilienhauses.
Die Polizei sperrte daraufhin den Bereich um das Haus ab und traf Vorkehrungen für Verhandlungen und einen eventuellen Zugriff durch Spezialeinheiten. Mehrere Stunden zog sich die angespannte Situation hin.
Gegen 17 Uhr gelang es einer Spezialeinheit, den 72-Jährigen vorläufig festzunehmen und die Schusswaffe zu sichern. Nach ersten Berichten befand sich der Mann offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Anschließend wurde der 72-Jährige zur weiteren Behandlung in eine Klinik eingewiesen.

