SPD drängt Union zu Einrichtung einer Preisbeobachtungsstelle

Mit Blick auf die Lebensmittelpreise in Deutschland drängt die SPD die Union jetzt auf die Einrichtung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Preisbeobachtungsstelle. „Wir brauchen eine Preisbeobachtungsstelle, die Transparenz in der Lebensmittelpreisbildung schafft“, sagte Fraktionsvize Esra Limbacher der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Esra-Leon Limbacher am 24.03.2026, via dts Nachrichtenagentur

Genau dafür hätten Union und SPD „im Koalitionsvertrag eine unabhängige und weisungsfreie Stelle vereinbart“, ergänzte er. „Es wird Zeit, das umzusetzen.“ Die Politik müsse besser verstehen, „wo und wie die Gewinne entstehen, um effektive Verbraucherschutzpolitik machen zu können“, sagte der SPD-Politiker weiter.

Zwar gebe es wegen des Iran-Krieges noch keine kurzfristig höheren Preise in den Supermärkten. „Aber seit 2020 sind die Lebensmittelpreise in Deutschland bereits um 30 Prozent gestiegen“, sagte Limbacher. „Vertrauen ist gut. Genau hinschauen und vorbereitet sein aber auch.“

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DTS Nachrichtenagentur
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Autor dieses Artikel ist unser Partner, die dts Nachrichtenagentur.

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