HERSBRUCK. Die Polizei meldet, dass Unbekannte in der Zeit zwischen Freitag, dem 12. Juni 2026, und Montag, dem 15. Juni 2026, versucht haben, an der KZ-Gedenkstätte in Hersbruck ein Feuer zu legen. Zudem wurden im Umfeld einschlägige Graffiti hinterlassen. Nur wenige Tage später konnte ein Tatverdächtiger identifiziert werden.
Ermittlungserfolg der Schwabacher Kriminalpolizei
Nach der Brandstiftung und den Schmierereien sicherten Beamte der Polizeiinspektion Hersbruck die Spuren am Tatort. Die Ermittlungen führten das Staatsschutzkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei und arbeiteten dabei auch Hinweise von Zeugen ab.
27-jähriger Verdächtiger identifiziert
Im Laufe der Ermittlungen geriet ein 27-jähriger Deutscher ins Visier der Beamten. Es konnte nachgewiesen werden, dass er die versuchte Brandlegung sowie die Schmierereien an der Gedenkstätte und weitere Graffiti im Stadtgebiet von Hersbruck in einer einzigen Nacht begangen hatte.
Verdächtiger in Fachklinik
Nach aktuellem Ermittlungsstand befand sich der Verdächtige in einem psychischen Ausnahmezustand. Es gibt keine Hinweise auf weitere Tatverdächtige. Der Mann befindet sich derzeit auf eigene Veranlassung in einer Fachklinik. Der Fall wird nach Abschluss der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth übergeben.

