Die Augsburger Panther konnten sich im Kellerduell gegen die Düsseldorfer EG Luft verschaffen. Deutlich konnten das Schlusslicht mit 6:1 geschlagen werden. Spieler des Spiels war Vereinsikone TJ Trevelyan mit einem Hattrick.
Die Augsburger Panther waren am Freitagabend unter Druck, bei einer Niederlage gegen Schlusslicht Düsseldorf war ein Abrutschen auf den letzten Rang möglich gewesen. Der AEV konnte sich bei dieser Aufgabe auf die Unterstützung seiner Fans verlassen. Das Curt-Frenzel-Stadion war erneut ausverkauft.

Oldie but Goldie: Trevelyan trifft dreimal
Das Zitterspiel sollte nach einem torlosen Startdrittel bis in den zweiten Abschnitt gehen. Nach guten Chancen und zwei Pfostentreffer für die DEG in den ersten zwanzig Minuten drehten die Panther auf. Keine zwei Minuten nach Wiederbeginn eröffnete McCourt mit einem abgefälschten Distanzschuss den Torreigen. Keine 15 Sekunden später erneut. Trevelyan erhöhte mit einem platzierten Schuss aus kurzer Distanz. Der Jubel war noch nicht verklungen da legte der „Treue TJ“ nach. Nach einer schnellen Kombination war der seit 2011 in Augsburg spielende 40-Jährige erneut zur Stelle. Weil Oblinger noch einen Schemitsch-Schuss zum 4:0 abfälschte, hatte sich der AEV innerhalb von etwa sechs Minuten komfortabel in Front gebracht. 4:0, da war doch etwas. Auch in der Vorwoche hatte man gegen Nürnberg in dieser Höhe geführt, diese aber noch aus der Hand gegeben. Es blieb ein Sieg nach Penaltyschießen. Gegen die Rheinländer legte Augsburg aber nach.

Bei angezeigter Strafe stellte Trevelyan einen Hattrick her, kein Spieler war dieses Kunststück in diesem Alter in der DEL vor ihm geglückt (48.). Gut zehn Minuten vor dem Ende stellte Busdeker auf 6:0. Düsseldorf hatte allerdings nie aufgegeben, AEV-Schlussmann Strauss Mann musste an diesem Abend allerdings nur ein einziges Mal durch Gaudet (48.) hinter sich greifen.
Die Augsburger Panther konnten somit einen enorm wichtigen Sieg im Abstiegskampf feiern, für Salz in der Suppe sorgte allerdings Zajac. Der Verteidiger hatte sich gut in einem Gerangel wenige Minuten vor dem Ende zu einem Stockstich hinreißen lassen und wurde in die Kabine geschickt. Er wird Trainer Larry Mitchell sicher einige Spiele fehlen.


