Die Münchner Polizei warnt derzeit vor einer Betrugsmasche durch vermeintliche Wunderheilerinnen, die insbesondere Frauen als Opfer ins Visier nehmen. Diese angeblichen „Auraleserinnen“ sprechen ihre Opfer gezielt in Gebieten mit gehobener Lage, wie Innenstädten oder vor Kirchen, an.
Gezielte Ansprache in schwierigen Lebenslagen
Opfer dieser Betrugsmasche befinden sich oft in schwierigen Lebenssituationen wie nach einer Trennung oder bei Krankheit. Die Täterinnen nutzen diese Umstände aus, um ein Vertrauensverhältnis aufzubauen und die Opfer dazu zu bewegen, angebliche Rituale durchzuführen. Diese Rituale, die den Anschein erwecken, negative Energie oder Blockaden lösen zu können, erfordern jedoch „Opfergaben“ in Form von Geld.
Geschickte Gesprächsführung und emotionale Manipulation
Durch geschickte Gesprächsführung und das Auferlegen emotionalen Drucks werden die Betroffenen dazu gebracht, hohe Geldbeträge zu zahlen. Die Kriminalpolizei vermutet gewerbsmäßige Struktur hinter diesen Betrugsfällen und geht von einer hohen Dunkelziffer aus, da die Opfer oft aus Scham keine Anzeige erstatten.
Zeugenaufruf: Personen, die Hinweise auf solche Täterinnen geben können oder selbst betroffen waren, werden gebeten, sich mit der Münchner Polizei in Verbindung zu setzen. Sämtliche sachdienlichen Hinweise können bei jeder Polizeidienststelle sowie beim Polizeipräsidium München unter der Telefonnummer 089 2910-0 eingereicht werden.
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Mittwoch, den 14. Januar 2026, gegen 16:50 Uhr auf der Staatsstraße 2079 bei Grasbrunn. An dem Unfall waren ein 64-jähriger Mann mit einem Opel und eine 56-jährige Frau in einem VW beteiligt.
Frontalzusammenstoß auf der Staatsstraße
Laut ersten Ermittlungsergebnissen geriet der 64-jährige Fahrer mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit dem entgegenkommenden Pkw der 56-Jährigen. Die Kollision war so schwer, dass der Opel des Mannes von der Fahrbahn geschleudert wurde und gegen zwei Bäume prallte.
Schaden und Verkehrseinschränkungen
Durch den Unfall wurde die Frau verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden, während der Mann unverletzt blieb. Beide Fahrzeuge erlitten erheblichen Sachschaden und mussten abgeschleppt werden. Die Staatsstraße war über eine Stunde gesperrt und danach nur eingeschränkt befahrbar. Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Münchner Verkehrspolizei weitergeführt.
Am Abend des Mittwoch, 14. Januar 2026, ereignete sich eine räuberische Erpressung mit einer Schusswaffe in einem Supermarkt in Unterhaching. Gegen 20:00 Uhr drang ein 22-jähriger Täter in den Laden ein und bedrohte eine Kassiererin mit einer Waffe.
Bewaffneter Überfall und schnelle Festnahme
Der Täter forderte die Herausgabe von Bargeld, was ihm die verstörte Kassiererin auch aushändigte. Um seinem Ansinnen Nachdruck zu verleihen, gab er mindestens einen Schuss in die Luft ab. Nach der Tat konnte der Täter von der Polizei in Tatortnähe festgenommen werden. Die bei ihm gefundene Waffe war mit Schreckschussmunition ausgestattet.
Kassiererin unter Schock
Obwohl die 50-jährige Kassiererin körperlich unverletzt blieb, stand sie nach dem Vorfall unter Schock. Die Ermittlungen hierzu führt das Kommissariat 21 der Münchner Polizei.
In Moosach kam es zwischen dem 13. und 14. Januar 2026 zur politisch motivierten Sachbeschädigung durch Graffiti. Unbekannte Täter besprühten eine Fassade mit verfassungswidrigen Kennzeichen.
Graffitis in großer Fläche
Die ungebetenen Künstler hinterließen in der Breslauer Straße Graffitis auf einer Fläche von bis zu fünf Metern. Die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und der Nutzung verfassungswidriger Symbole wurden von Kommissariat 44 übernommen.
Zeugenaufruf: Wer verdächtige Aktivitäten im Tatzeitraum beobachtet hat, wird gebeten, sich an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 44, zu wenden.
In Schwabing wurde eine 81-jährige Frau Opfer eines Trickdiebstahls durch falsche Handwerker. Am Morgen des 14. Januar 2026 verschaffte sich ein Täter unter dem Vorwand von Reparaturarbeiten Zugang zu ihrer Wohnung.
Ablenkung und Diebstahl
Während die Seniorin im Bad abgelenkt wurde, betrat ein Komplize unbemerkt die Wohnung und entwendete Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Beide Täter flüchteten mit einem Fahrzeug.
Vorsicht vor Trickbetrügern
Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen und rät, Unbekannten den Zutritt zur Wohnung zu verwehren. Die Ermittlungen in diesem Fall führt das Kommissariat 55.
Zeugenaufruf: Hinweise zu Verdächtigen oder ungewöhnlichen Beobachtungen im Bereich der Schleißheimer Straße werden erbeten.
In einem weiteren schweren Fall von Betrug wurde eine über 80-jährige Dame in Trudering durch einen sogenannten Schockanruf um 10.000 Euro betrogen. Am Mittwoch, 14. Januar 2026, wurde der Dame ein erfundener Unfall eines Verwandten vorgegaukelt.
Trickanruf mit schwerwiegenden Folgen
Der Täter gab am Telefon an, ihre Nichte sei in einen tödlichen Unfall verwickelt und verlangte eine hohe Geldsumme, um deren vermeintliche Verhaftung abzuwenden. Die Seniorin übergab das Geld später einem Abholer vor ihrer Haustür.
Die Polizei rät zu Umsicht bei solchen Anrufen und bittet, sich bei Unsicherheiten an den Polizeinotruf zu wenden. Der Fall wird vom Kommissariat 61 untersucht.
Zeugenaufruf: Hinweise zu verdächtigen Personen in den betroffenen Straßen sind dringend erwünscht.
Ein 22-jähriger Fahrschüler wurde am 13. Januar 2026 in Milbertshofen bei einer Verkehrskontrolle unter Drogeneinfluss erwischt. Während seiner ersten Fahrstunde fiel sein Verhalten den Polizisten auf, ein Drogentest bestätigte den Verdacht.
Fahrschüler unter Drogeneinfluss
Der junge Mann muss nun mit einer Unterbrechung der Fahrschulausbildung, einer Geldstrafe von 500 Euro und einer Eintragung im Fahreignungsregister rechnen. Seine Ermittlungen leitet die Münchner Verkehrspolizei.
Während einer proisraelischen Versammlung in der Altstadt wurde einem Teilnehmer am 14. Januar 2026 auf dem Sendlinger-Tor-Platz eine israelische Flagge entwendet. Der Täter flüchtete in die U-Bahnstation.
Unverhoffter Diebstahl während Versammlung
Nach der Tat konnte die Polizei den Täter nicht mehr ausfindig machen. Die Ermittlungen werden vom Kriminalfachdezernat 4 weitergeführt.
Zeugenaufruf: Informationen zu dem Vorfall oder dem Täter werden vom Kommissariat 45 entgegengenommen.



