Wiesn-Nacht: Streit in S‑Bahn bei Neuperlach endet mit leichten Verletzungen und vier Alkoholtoten

Alfred Ingerl
3 Minuten Lesezeit

Streit in S‑Bahn nach Wiesn‑Heimweg endet mit Körperverletzungen

In der Nacht auf Sonntag gerieten zwei Wiesn‑Gruppen in einer S‑Bahn auf dem Heimweg in eine körperliche Auseinandersetzung. Die Auseinandersetzung in einer S‑Bahn Richtung Aying begann kurz nach 1 Uhr und führte am Haltepunkt Höhenkirchen‑Siegertsbrunn zum Einschreiten der Polizei; mehrere Beteiligte erlitten dabei leichte Verletzungen.

Kontrolle an der Hackerbrücke: Jugendliche mit Anscheinswaffen

Bereits am Samstagabend wurden an der Hackerbrücke zwei Jugendliche kontrolliert, auf die Reisende die Bundespolizei aufmerksam gemacht hatten. Die 15‑ und 16‑jährigen ukrainischen Staatsangehörigen trugen jeweils eine Anscheinswaffe; der 15‑Jährige steckte seine Waffe im Hosenbund, der 16‑Jährige hielt seine in der Hand. Nach aktuellem Ermittlungsstand kam es zu keinen Bedrohungen gegenüber Reisenden. Den beiden Jugendlichen wurde vorgeworfen, gegen die während des Oktoberfests geltende Allgemeinverfügung verstoßen zu haben; die Waffen wurden sichergestellt, die Erziehungsberechtigten informiert und ein Zwangsgeld in Aussicht gestellt.

Randalierende Gruppen steigen gemeinsam aus

In der S‑Bahn gerieten drei Männer aus der Slowakei im Alter von 42 und 49 Jahren mit zwei Deutschen im Alter von 20 und 23 Jahren zunächst verbal aneinander. Im weiteren Verlauf sollen die beiden Slowaken die beiden Deutschen angegriffen und ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend entwickelte sich zwischen dem 23‑Jährigen und den beiden Slowaken eine gegenseitige körperliche Auseinandersetzung. Alle Beteiligten stiegen gemeinsam am Haltepunkt Höhenkirchen‑Siegertsbrunn aus, wo Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 28 die Gruppen trennten und sie an eine Streife der Bundespolizei übergaben.

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Durch die Auseinandersetzung riss bei dem 23‑Jährigen eine Trachtenweste. Insgesamt erlitten alle vier Männer leichte Verletzungen; der 20‑Jährige musste vor Ort vom Rettungsdienst behandelt werden, die übrigen drei Beteiligten benötigten keine medizinische Versorgung. Freiwillige Atemalkoholtests ergaben Werte von 1,8 Promille beim 42‑Jährigen, 2,86 Promille beim 49‑Jährigen und beim 20‑Jährigen sowie 1,06 Promille beim 23‑Jährigen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Männer ihre Heimreise fortsetzen.

Die Bundespolizei ermittelt gegen die beiden Slowaken wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und Sachbeschädigung. Der 23‑jährige Deutsche muss sich wegen des Verdachts der Körperverletzung verantworten.

Dieser Artikel basiert auf einer offiziellen Polizeimeldung. Für die sprachliche Überarbeitung wurde künstliche Intelligenz eingesetzt.

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Alfred Ingerl ist Autor bei Presse Augsburg. Sein Schwerpunkt liegt auf aktuellen Polizeimeldungen und Blaulicht-Nachrichten aus Bayern. Er bereitet Meldungen der bayerischen Polizeipräsidien redaktionell für die Veröffentlichung auf Presse Augsburg auf.