Am Sonntag, den 07.06.2026, ereignete sich ein Unfall in Unterschleißheim, bei dem zwei Fahrräder kollidierten. Eine 55-jährige Radfahrerin aus dem Landkreis München war verbotswidrig auf dem Gehweg des Münchner Rings in Richtung Landshuter Straße unterwegs, als sie mit einem 54-jährigen Radfahrer auf dem gemeinsamen Geh- und Radweg der Hauptstraße zusammenstieß.
Verletzte Radfahrerin ohne Helm im Krankenhaus
Die 55-jährige Frau erlitt bei dem Sturz schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Es wurde festgestellt, dass sie zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm trug. Der 54-jährige Radfahrer blieb unverletzt.
Polizei ermittelt und gibt Sicherheitshinweise
Die Münchner Verkehrspolizei führt die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang. In einer Mitteilung betont die Polizei die Wichtigkeit des Helmtragens: “Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden.” Die Polizei empfiehlt allen Fahrradfahrenden, entsprechende Helme zu tragen, auch wenn dies gesetzlich nicht vorgeschrieben ist.
Am Mittwoch, den 03.06.2026, wurde in Aubing ein organisierter Callcenterbetrug bekannt. Eine über 80-jährige Münchnerin wurde von einem unbekannten Mann angerufen, der sich als Polizeibeamter ausgab. Der Anrufer behauptete, dass ihre Tochter einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nur gegen eine hohe Kaution freigelassen werden könne.
Erheblicher finanzieller Verlust durch Betrug
Die betrogene Seniorin wurde aufgefordert, ihr Handy unzugänglich zu machen, und übergab in den folgenden Tagen mehrfach Schmuck und Goldgegenstände im Wert von mehreren zehntausend Euro an unbekannte Abholer.
Zeugenaufruf und Sicherheitstipps der Polizei
Erst nach Rücksprache mit ihrer Tochter erkannte die Frau den Betrug und alarmierte die Polizei. Die Münchner Polizei sucht Zeugen, die im Zeitraum vom 03.06. bis 05.06.2026 im Bereich der Altostraße, Ubostraße und Feuerhausstraße Auffälligkeiten bemerkt haben. Hinweise nimmt das Kommissariat 61 entgegen.
Am Samstag, den 06.06.2026, bemerkte eine zivile Polizeistreife in der Maxvorstadt zwei Fahrzeuge, die mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern auf der Ludwigstraße fuhren. Die Beamten hielten die beiden 19-jährigen Fahrer, einen Deutschen aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck (BMW) und einen Kosovaren aus München (Audi) an.
Verbotenes Autorennen in der Maxvorstadt
Beide wurden wegen eines unerlaubten Kraftfahrzeugrennens angezeigt. Die Polizei beschlagnahmte die Fahrzeuge und Führerscheine der jungen Männer. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen.
Polizei ermittelt weiterhin
Die Verkehrspolizei München führt die weiteren Ermittlungen zu dem Vorfall durch.

