Am vergangenen Freitag, den 20. März 2026, ereigneten sich im Süden von Nürnberg zwei Vorfälle, bei denen Passanten nach der Ablehnung von angebotenen Betäubungsmitteln körperlich angegriffen wurden. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen aufgenommen und appelliert an die Bevölkerung um Unterstützung.
Gewalt am Nelson-Mandela-Platz
Der erste Vorfall trug sich am Freitagvormittag am Nelson-Mandela-Platz zu. Eine Gruppe von fünf Männern wurde dort von zwei unbekannten Tätern angesprochen, die Betäubungsmittel zum Kauf anboten. Nach der Verweigerung des Angebots eskalierte die Situation: Einer der Täter schlug einem der Männer ins Gesicht, woraufhin dieser zu Boden ging. Ein weiterer Mann erhielt eine Kopfnuss und ein dritter wurde zu Boden gestoßen, als er helfen wollte. Zum Glück zog sich keiner der Betroffenen schwere Verletzungen zu. Die beiden Angreifer konnten vor dem Eintreffen der Polizei entkommen.
Während der polizeilichen Aufnahme der Ereignisse vor Ort störte ein unbeteiligter Mann die Beamten, weshalb ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde.
Zweiter Angriff in der Wölckernstraße
Ein ähnlicher Vorfall geschah am Freitagabend in der Wölckernstraße. Ein 40-jähriger Mann wurde hier von einem Unbekannten angesprochen, der ihm ebenfalls Drogen anbot. Auch hier endete die Ablehnung nicht friedlich: Der Mann wurde mit Pfefferspray angegriffen und dann zu Boden geschlagen.
Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd fahndet in beiden Fällen nach den Tätern und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Zeugen, die die Ereignisse am Nelson-Mandela-Platz oder in der Wölckernstraße beobachtet haben oder Hinweise zur Identität der Täter geben können, werden gebeten, sich an die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd unter der Telefonnummer 0911/ 94 82 – 0 zu wenden.
Erstellt durch: Oliver Trebing / mc





