Mit rund 30.000 Besucherinnen und Besuchern an zwei Tagen hat das Theaterviertelfest in Augsburg einen neuen Höhepunkt erreicht. Trotz regnerischem Auftakt kamen bereits am Freitag rund 10.000 Gäste, am Samstag lockte das Sommerwetter weitere 20.000 Menschen ins Quartier rund um das Staatstheater.
Für den veranstaltenden Verein Theaterviertel Jetzt e.V. bestätigt der große Zuspruch die Bedeutung des Viertels für die Entwicklung der Augsburger Innenstadt. „Wir bedanken uns beim Stadtrat der Stadt Augsburg, dass er die Möglichkeit dieses Festes erkannt und gefördert hat“, erklärte der Verein. Zudem sei ein Fest dieser Größenordnung nur durch Sponsoren und ehrenamtliches Engagement möglich. „Ohne den über ein ganzes Jahr dauernden ehrenamtlichen Einsatz von Unterstützern und Freunden der Theaterviertel-Entwicklung könnte ein Fest dieser Größe weder finanziell noch organisatorisch gestemmt werden“, so Richard Goerlich, 1. Vorsitzender des Vereins.
Vielfältiges Kulturprogramm
Mehr als 130 Programmpunkte mit rund 150 Künstlerinnen und Künstlern sorgten für ein abwechslungsreiches Wochenende. Von klassischer Musik über Theater, Tanz und Literatur bis hin zu Urban Art und Clubkultur war für jeden Geschmack etwas geboten.
Auch das Staatstheater Augsburg beteiligte sich mit 33 Veranstaltungen und machte das Viertel mit Konzerten, Schauspiel und Musiktheater selbst zur Bühne.
Parkhaus der Kunst als Besuchermagnet
Zu den Publikumslieblingen zählte erneut das Parkhaus der Kunst. Ausstellungen, Installationen und Performances auf mehreren Ebenen lockten zahlreiche Besucher an. Großen Zuspruch erhielt auch der erstmals dort vertretene Internationale Augsburger Jazzsommer.
Blick in die Zukunft
Für die Veranstalter ist das Festival längst mehr als eine Kulturveranstaltung. „30.000 Besucherinnen und Besucher sind ein starkes Signal für die Zukunft unserer Innenstadt. Das Theaterviertelfest zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn Kultur, Stadtentwicklung, Gastronomie und bürgerschaftliches Engagement zusammenkommen“, sagt Richard Goerlich.
Auch Raphael Brandmiller sieht großes Potenzial für die weitere Entwicklung des Quartiers: „Was wir an diesem Wochenende erlebt haben, ist eine Vorschau auf das zukünftige Theaterquartier. Die enorme Resonanz zeigt, dass die Augsburgerinnen und Augsburger bereit sind für neue urbane Räume, für Begegnung, Kultur und Aufenthaltsqualität.“
Nach dem Ende der dreijährigen städtischen Förderung wollen die Organisatoren nun gemeinsam mit der Stadt über neue Kultur- und Festivalformate für Augsburg diskutieren.
Fotos: Bruder Media
























