60-Jähriger aus Hemau fällt auf Anlagebetrug herein – Kripo Regensburg ermittelt

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

HEMAU. LKR. REGENSBURG. Ein 60-jähriger Mann aus Hemau ist auf eine vermeintliche Geldanlage auf einer angeblichen „Trading-Plattform“ hereingefallen und erlitt dabei einen erheblichen Vermögensschaden.

Investment über Videoplattform ausgelöst

Der Mann wurde durch einen Link auf einer Videoplattform auf die vermeintliche Anlagemöglichkeit aufmerksam. Nach der Registrierung auf der Plattform investierte er zunächst kleinere Beträge. Durch angezeigte Gewinne ermutigt, tätigte er bald höhere Investitionen. Während der gesamten Zeit hatte er telefonischen Kontakt zu einer angeblichen Vermittlerin, die ihn zu weiteren Investitionen ermutigte.

Zweifel und Entlarvung des Betrugs

Im Laufe der Zeit wuchsen die Zweifel des Anlegers an der Seriosität der Plattform. Schließlich erkannte er, dass es sich um Betrug handelte, und erlitten wurde ein Vermögensschaden im unteren fünfstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen übernommen.

Betrug durch vermeintliche Anlageplattformen

Solche Betrugsmaschen sind weit verbreitet. Im Internet und auf sozialen Medien werben Betrüger mit hohen Gewinnversprechen, um Investitionen zu locken. Doch die angezeigten Gewinne führen oft dazu, dass weitere Gelder investiert werden. Die Polizei rät zur Vorsicht und empfiehlt, sich vorab über Anbieter zu informieren, keine sensiblen Daten preiszugeben und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.

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  • Seien Sie misstrauisch bei Angeboten, die “schnelles Geld” versprechen.
  • Oftmals erscheinen die Betrugsangebote in seriös wirkenden Werbeanzeigen.
  • Lassen Sie sich nicht durch intensiven Kontakt beeinflussen.
  • Informieren Sie sich gründlich, bevor Sie investieren.
  • Geben Sie keine sensiblen Daten wie z. B. Zugangsdaten preis.
  • Vermeiden Sie Fernzugriff auf Ihren Computer oder Ihr Handy durch Fremdsoftware.
  • Tauschen Sie sich mit Freunden und Familienmitgliedern aus.
  • Beachten Sie bei Kryptowährungen: Geldtransfers an fremde Wallets sind unwiderruflich.

Veröffentlicht am 23. Juni um 14:46 Uhr 

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.