Brand in Lagerhalle Ursensollen: Zwei 17-Jährige nach Festnahme in Untersuchungshaft

Alfred Ingerl
2 Minuten Lesezeit

In Ursensollen, Landkreis Amberg-Sulzbach, kam es nach einem großflächigen Brand einer Lagerhalle am 12. Juni 2026 zu weiteren Vorfällen von Brandstiftung. Zwei Tatverdächtige im Alter von 17 Jahren wurden noch am Tatort festgenommen und befinden sich nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen.

Erheblicher Sachschaden nach Vollbrand

Am Abend des 12. Juni 2026 gegen 21:15 Uhr wurde ein Feuer in der Kolpingstraße in Ursensollen gemeldet. Als die Feuerwehr eintraf, stand die Lagerhalle bereits in Vollbrand. In dem Gebäude befanden sich unter anderem ein Lastkraftwagen, Werkzeuge, Holzmöbel und Gasflaschen. Der Schaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt. Bei den Löscharbeiten entdeckten die Brandfahnder der Kriminalpolizei Amberg im Umfeld mehrere kleinere Brandstellen und einen benutzten Feuerlöscher im Gebüsch, die auf vorsätzliche Brandlegung hinwiesen.

Weitere Vorfälle und Festnahme der Tatverdächtigen

Nach dem ersten Brand wurde das Gelände erneut betreten, und es kam zu einer weiteren Brandsetzung. Ein ziviler Beamter der Kriminalpolizei Amberg konnte dabei zwei 17-jährige Verdächtige festnehmen. Die Jugendlichen, ein tschechischer und ein deutscher Staatsangehöriger, stehen im Verdacht, für die Brandstiftung verantwortlich zu sein. Die Kriminalpolizei Amberg leitete weitere Ermittlungen ein, die den Verdacht gegen die beiden erhärteten.

Am 19. Juli 2026 wurden die 17-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehle erließ. Beide Verdächtigen wurden anschließend in Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die umfangreichen Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Amberg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft fortgeführt.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.