Grenzpolizei findet 850.000 Euro in Mercedes: Geldwäscheverdacht bei Kontrolle in Waidhaus

Alfred Ingerl
1 Minuten Lesezeit

WAIDHAUS, LKR. NEUSTADT A.D.WALDNAAB. Im Rahmen einer Grenzkontrolle am Freitag, den 12. Juni, stellten Grenzfahnder bei der Kontrolle eines schwarzen Mercedes eine hohe Summe Bargeld sicher. Es besteht der Verdacht der Geldwäsche. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. ermittelt.

Grenzpolizei entdeckt fehlende Fahrerlaubnis

Bei der Kontrolle des Mercedes entdeckten die Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus, dass der 33-jährige Fahrer aus Tschechien keinen Führerschein vorweisen konnte. Rücksprachen mit den zuständigen Behörden bestätigten, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.

Bargeldfund im Fahrzeugkofferraum

Im weiteren Verlauf der Kontrolle durchsuchten die Beamten das Fahrzeug und entdeckten im Kofferraum eine erhebliche Summe Bargeld. Der Fahrer erklärte zunächst, dass es sich um etwa 700.000 Euro handle. Eine genauere Untersuchung des Fahrzeugs ergab laut der Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf., dass der tatsächliche Betrag 850.000 Euro beträgt.

Ermittlungen wegen Geldwäscheverdachts

Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf. hat wegen des Verdachts der Geldwäsche Ermittlungen aufgenommen. Der Fahrer muss nun die Herkunft des Geldes nachweisen, bevor es ihm eventuell zurückgegeben wird.

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Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.